Mitglied inaktiv
Hallo Frau Schuster, werde ich eine gute Mama sein? Das frage ich mich seid mein Sohn(jetzt 16 Wochen) auf der Welt ist. Ich hatte nach der Geburt den berühmten Babyblues und das hat mir sehr zu schaffen gemacht. Er hat am Anfang sehr viel geweint und nur sehr schlecht in den Schlaf gefunden. Das hat mich ziehnlich ausgelaugt. Dann wurde es immer besser. Jetzt kann ich ihn 20Uhr ins Bett bringen und er wird nachts nur noch einmal wach um seinen "Imbiß" einzufordern. Ich stille ihn voll und das sehr gerne :c) Nun aber folgendes Problem. Meine Schwester hat einen Sohn, der meiner Meinung nach nicht besonders artig ist. Ich bin nicht der Meinung, daß ein 2jähriges Kind ruhig in der Ecke sitzen muß-keinesfalls- aber ich denke man kann es doch während der Mahlzeiten verlangen. Wenn der kleine auch richtig essen würde. Er bekommt, wann immer er danach schreit Schokolade und hat dann natürlich, wenn er etwas richtiges essen soll keinen Hunger. Während seine Eltern essen turnt er mit einem Kinderriegel durch die Wohnung und datscht überall mit seinen Schokoladenhänden rum. Und keiner sagt was dazu. Das hat mich an Weihnachten unheimlich genervt als wir dort zum Essen waren. Ich habe vorgeschlagen ihm Schokolade nur als Belohnung zu geben. Wenn er zB. mal beim Essen sitzen bleibt-wenigstens solange bis ein Erwachsener fertig ist und sich mit ihm beschäftigt. Oder er mal versucht, nur versucht!!, einen ganzes Wort zu sprechen nicht nur einen Laut. Er sagt immer nur lala(Schokolade), baba(baden gehen), dada(spazieren), papa, mama, oma. Und die Sache mit dem Töpfchen. Der Kleine wird seid er 1,5 Jahre alt ist jeden Tag aufs Töpfchen gesetzt-ob er will oder nicht. Ich habe von anfang an gesagt, er würde noch garnicht richtig wissen warum so ein "Ding" überhaupt da ist aber auf mich hört keiner. Genauso ist es mit dem Kindergarten. Ich bin der Meinung, das ein Kind auch dorthin gehört. Es lernt zwar eine Menge unsinn von anderen Kindern(das will ich auch garnicht leugnen) aber das Kind braucht doch auch soziale Kontakte außerhalb der Familie. Es lernt andere Kinder kennen und lernt besser mit ihnen umzugehen. Sie möchte ihn aber nicht in den Kindergarten geben weil es Geld kostet. Ich bin der Meinung ein Kind sollte während es ißt am Tisch sitzen, es sollte in den Kindergarten und es wird trocken auch ohne das man es täglich aufs Töpfchen zwingt.-BIN ICH DESWEGEN EINE SCHLECHTE MUTTER??? Immer wenn ich mal einen Rat geben möchte wird mir erzählt ich hätte keine Ahnung, würde alles besser wissen und ich hätte immerhin erst ein Kind und wer weiß wie verzogen es in 3 Jahren sei. Ich fahre schon garnicht gerne zu meiner Familie weil jedesmal wieder so eine Diskusion entfacht. Was hältst Du denn davon? LG ???
Christiane Schuster
Hallo Ratsuchende Sie sind keineswegs eine schlechte Mutter; aber Ihre Schwester allem Anschein nach auch nicht.- So individuell wie die Kinder sind, so einzigartig sind auch erwachsene Menschen, selbst dann, wenn es sich um Geschwister handelt. Sie werden sicherlich mit der Zeit feststellen, dass die Erziehungs-Methoden in zwei Familien nie! zu 100% übereinstimmen werden und eben auf Grund der Individualität des Einzelnen auch nicht können. Um weiterhin möglichst friedlich mit Ihrer Schwester und deren Familie auskommen zu können, rate ich Ihnen dringend, sich nicht in die Erziehung Ihres Neffen einzumischen. Ihre Schwester wird sicherlich auch diesbezüglich an Ihrer Methode etwas auszusetzen haben.- Führen Sie Ihren Sohn nach eigenen Vorstellungen in eine sichere Selbständigkeit; dabei können Sie durchaus aus den vermeintlichen Fehlern anderer Erziehender lernen, wie Jene es sicherlich auch tun werden. Ihr Sohn wird sehr schnell wissen, was für ihn geeignet ist und was nicht -auch wenn er immer wieder seine Grenzen ausprobieren wird-. Sind Sie bei Ihrer Schwester zu Besuch, erklären Sie Ihrem Sohn in konkreten Situationen, was erlaubt ist und was nicht. Er wird merken, dass die Mama eben nicht die Tante ist, die jeweils unterschiedliche Dinge zulassen oder aber verbieten. Vielleicht vereinbaren Sie mit Ihrer Schwester, dass sie in ihrer Wohnung und Sie in Ihrer Wohnung das Sagen haben. So ermöglichen Sie beiden Kindern, sich auf die jeweilige Situation einstellen zu können. Schließlich hat sowohl Ihre Vorstellung von Erziehung als auch Die Ihrer Schwester Vor- und Nachteile.- Eine schlechte Mama braucht deshalb Keine von Ihnen zu sein! Friedliches Wochenende und: bis bald?
Mitglied inaktiv
Hallo Namenlose :c) der Sohn meiner Schwester ist jetzt 2 3/4 Jahre alt, mein Sohn ist 13 MOnate alt. Bei uns läuft das so: ich mische mich nicht bei ihr ein und sie nicht bei mir. Klar, wenn ich mal einen Rat brauche oder Erfahrungen austauschen möchte, oder sie mir erzählt welche Fortschritte oder welchen Unsinn ihr Kleiner gemacht hat, dann sprechen wir darüber. Ansonsten mischen wir uns nicht in die Erziehung unserer Kinder ein. Jeder hat andere Vorstellungen welche Grenzen für sein Kind notwendig sind und welche nicht. Die Geschichte mit dem essen z.B.: ein Kind isst immer nur soviel wie es hunger hat. Schoki ist zwar absolut nicht ideal, und du kannst deiner Schwester ja sagen, dass du es nicht gut findest. Am Ende ist sie aber die Mutter und muss selber wissen was sie ihrem Kleinen "durchgehen" lässt und was nicht. Thema Töpfchen: genau das selbe: sag ihr deine MEINUNG, akzeptiere aber auch ihre Entscheidung. Erkläre ihr vielleicht, das sie Gefahr läuft bei ihrem Sohn eine Abneigung gegen das Töpfchen zu entfachen, wenn sie ihn tagtäglich darauf zwingt. Was den Kindergarten angeht: hat sie denn keine Bekannten mit kleinen Kindern? Oder sonstige soziale Kontakte mit anderen Familien? Letzendlich muss sie entscheiden, ob sie das Kind in den Kindergarten gibt oder nicht. Warum siehst du es nicht von dieser Seite: all das, was dir bei der Erziehung deines Neffens missfällt kannst du bei deinem Kind "besser" machen. Du bist bestimmt eine ganz tolle Mutter, lass dir also nix einreden. Und was die Kommentare angeht, von wegen du hättest ja keine Ahnung usw., : frag mal deine Schwester ob sie mit der Weisheit Gottes Mutter geworden ist. Jeder sammelt Erfahrung mit seinen Kindern, und jeder hat andere Vorstellungen von Erziehung. Lass dich nicht unterkriegen und geniesse dein Muttersein in vollen Zügen. Akzeptiere aber auch die Meinung deiner Schwester und zieh dich diesbezüglich zurück wenn du merkst dass sie sich angegriffen fühlt. Das wird schon (c; Liebe Grüsse Nale&Mihajlo
Mitglied inaktiv
Ich denke, Nale hat recht. Meine Neffen und Nichten sind schon etwas älter, aber ich habe doch genug von deren Erziehung mitbekommen. Ich weiß, was ich alles anders machen werde, weiß aber auch, daß manche Vorstellung gar nicht so leicht umzusetzen ist.... Viel wichtiger finde ich, daß meine Vorgaben (Babysitten!!!) angenommen und nicht übergangen werden! Solange ich mich in einem fremden Haushalt befinde, gebe ich zwar schonmal meinen Senf bzgl. Kindererziehung ab, poche aber nicht darauf herum - die Konsequenzen müssen letztendlich die Eltern alleine ausbaden. Wenn wir aber Besuch haben, mache ich allerdings deutlich, daß bei uns z.B. nicht mit Schokohänden rumgepatscht wird und auch das Wohnzimmer nicht zur Kirmes verwandelt wird. Da ist es mir auch egal, ob ich schief angeguckt werde: My home is my castle!!! Deine Ansichten finde ich übrigens durchaus richtig - aber wer nicht will... LG, Andrea
Mitglied inaktiv
Hallo, obwohl ich Deine Ansichten zum Thema Kindererziehung z.T. teile, kann ich mich nicht ganz den beiden anderen anschliessen. Wenn Du schon weisst, dass Deine Schwester und Du voellig verschiedene Ansichten bzgl. Kindererziehung habt, dann wuerde ich meine Meinung fuer mich behalten! Das fuehrt nur zu Familienstreit und bringt im Endeffekt gar nichts. Ausserdem wirst Du vielleicht auch einiges in 2 Jahren anders sehen, wenn Dein Kind erstmal so alt ist! Z.B. fand ich auch, dass ein Zweijaehriges beim Essen (so lange wie die Erwachsenen essen...) sitzen bleiben sollte (was meine erste Tochter freiwillig gemacht hat) - inzwischen sehe ich das anders - weil es mit meiner 2. Tochter schlichtweg unmoeglich ist! Wenn sie fertig ist, darf sie nun aufstehen - na und? Ausserdem kann man vom Verhalten der Eltern in Besuchssituationen nicht immer auf das tatsaechliche Erziehungsverhalten schliessen. Wenn wir irgendwo eingeladen sind, will ich mich mit meinen Kindern auch nicht auf einen groesseren Konflikt einlassen - zuhause ist das ganz etwas anderes! Also - halte Dich raus, hier im Forum kannst Du schonmal sehen, dass es zu jedem Thema x wohlbegruendete meinungen gibt... Gruss DUSA
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