Frage im Expertenforum Erziehung an Christiane Schuster:

Nochmal wegen Schreien beim Krabbeln und Beschäftigung mit 10 1/2 Monate altem Sohn

Frage: Nochmal wegen Schreien beim Krabbeln und Beschäftigung mit 10 1/2 Monate altem Sohn

Mitglied inaktiv

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Zunächst Danke für Ihre Antwort. Ich denke oder vermute auch immer noch, daß er Angst hat, allein hilflos zu sein. Deshalb nehm ich ihn immer in jedes Zimmer, auch zur Toilette, mit, egal, was ich tu. Geb ihm natürlich Beschäftigung. Vor allem interessieren ihn ja die Dinge, die ich selbst benutze. Im Bad bekommt er also schon länger meine Haarbürste, wenn ich meine Haare föne, seine neue erste Zahnbürste, wenn ich meine Zähne putze. Das versucht er auch nachzumachen. In der Küche, wenn ich etwas zubereite oder mit heißem Wasser hantiere, setze ich ihn in seinen Laufstall. Den haben wir nach langem Überlegen doch gekauft. Sicherheit geht vor. Jedenfalls hat er seine Rituale, welche, so denke ich für ihn sehr wichtig sind. Früh z.B., wenn ich also Wasser koche, seinen Brei zubereite, etc., bekommt er ein Kinderkeks, wenn ich merke, daß seine Geduld sich dem Ende zuneigt. Natürlich rede ich die ganze Zeit über mit ihm. Sage, was ich gerade mache, benenne Gegenstände,... Er bekommt dann auch einen Kochlöffel oder Dosen in Reichweite seiner Arme auf den Tisch neben dem Laufstall, so daß er sich diese Gegenstände selbst nehmen kann. Er macht auch beim Anziehen, vor Allem, wenns rausgeht, ein riesen Gebrüll. Wenn wir dann draußen sind, ist Alles i.O., als ob nie was gewesen wäre. (seinen Kinderwagen nimmt er erst seit rund 4 Wochen an) Und daß, obwohl ich ihm beim Anziehen Spielzeug anbiete. Was kann der Grund/Gründe für sein Verhalten sein? Auch, wie schon letztens erzählt, bzw. geschrieben, als ich aus seinem Zimmer gegangen bin, weil er trotz Allem Geschrieen hat, lag Spielzeug neben ihm. Weil er eben gleich los schreit, trotz gutem Zureden und Erklären usw., hoffe ich auf zusätzliche Tipps. Ich versuch auch schon seit längerer Zeit, ihn zur Selbstbeschäftigung zu bewegen. Setz mich mit ihm hin, spiele, erzähle, zeige ein Buch,...sage dann, daß Mama kurz aufsteht und mal schnell auf T. muß oder Ähnliches, aber sobald ich nur aufstehe geht das Gezeter los. Gestern hab ich am Computer gerechnet. Mein Mann saß mit unserem Sohn auf der Spielmatte. Es dauerte nicht lange, da wurde er quengelig. Ich wußte schon, daß er zu mir will, bzw. zum Telefon :-), welches neben dem Computer steht und zum Knopf, mit dem man so schön den Bildschirm ein und aus schalten kann. Auf einmal, wieder mit Geschrei und Tränen, bewegt er sich robbend zu mir. Ich hab ihn dann hochgenommen und auf meinen Schoß gesetzt. Mit der Arbeit war es dann natürlich vorbei. Auf der einen Seite denke ich, er erkennt, daß er sich so langsam selbst zu den Dingen bewegen muß bzw. Regeln lernt. Auf der anderen Seite möchte ich seine kleine Seele nicht verletzen. Wissen Sie Rat? LG Cathi


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Hallo Cathi Da Sie Alles getan haben und tun werden um Ihrem Sohn zur inneren Zufriedenheit zu verhelfen, muß er nun auch lernen, dass nicht nur er Wünsche und Bedürfnisse hat, die befriedigt werden möchten. Lassen Sie ihn getrost einmal weinen, nachdem Sie sich so wie bisher verhalten haben. Er wird keinen Schaden nehmen und lernen sich selbst zu helfen. Halten Sie durch und: bis bald?


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