Mitglied inaktiv
Hallo, wir haben folgendes Problem. Unsere Tochter (genau 3 Jahre alt ) geht seit September in einen privaten Kiga mit kleinen Gruppen (12 Kinder je Gruppe). Die erste Woche Im KIGA war super, sie freute sich und wollte schon den ganzen Tag dort bleiben. Dann wurde sie krank (Erkältung und Husten) und hat sich beim Husten auch übergeben. Ich wurde vom KIGA angerufen und meine Tochter sollte nach Hause und sich auskurieren. Habe ich auch getan. Drei Tage Urlaub genommen und ein eigentlich gesundes Kind zuhause gepflegt. Das Ergebis war dann, dass meine Tochter jeden Tag im KIGA gespuckt hat, damit ich sie abhole. Lange Gespräche mit den Erzieherinnen gaben mir die Meinung, dass dies wohl die Eingewöhungsphase sei,die bei meiner Tochter sehr heftig verlaufe und ich solle durchhalten. Habe also mich jeden Morgen vollspucken lassen, Kotze weg gefegt im KIGA und und und. Nach einem langen Monat war dann diese Kotzphase vorbei. Mittlerweile brachte auch mein man sie zum KIGA und es funktionierte super. Sie hat sich kaum noch verabschiedet, weil alles andere so toll war.Meine Tochter ging so gerne in den KIGA, hatte eine gute Freundin und wollte gar nicht nach Hause, wenn ich sie abgeholt habe. Jetzt war sie vor einer Woche wieder krank (starke Erkältung) und hat sich wieder beim Husten übergeben. Die Kleine sollte wieder 3 Tage zu hause bleiben. War beim Kinderarzt und er meinte, es sei eine normale Erkältung, aber ich sollte sie doch 3 Tage zu Hause halten, wenn der KIGA dazu rät, damit nicht dann doch irgendetwas schlimmeres dahinter steckt. Ich bin wieder 3 Tage mit der Kleinen zu Hause geblieben. Meine Tochter war super drauf und absolut nicht krank und hat auch nicht erbrochen. Die Folge des "Heimurlaubes" ist fürchterlich, sie übergibt sich wieder jeden Morgen im KIGA und weint den ganzen Tag dort. Die Kinder wenden sich von ihr ab, wer will schon angespuckt werden und somit verstärkt sich der Teufelskreis noch mehr. Ihre Freundin hat sich einem anderen Mädchen zugewandt und wir haben jetzt ein Gespräch mit der KIGA-Leitung. Die Erzieherinnen meinten, dass das spuckende Kind für den KIGA nicht tragbar sei. Wenn ich meine Tochter frage, wie so sie immer weint und sich übergibt, kommt immer nur der Satz "Weil Mama nicht da ist". Wenn wir vom KIGA nach Hause kommen spielen wir viel zusammen (sie liebt alle Rollenspiele) und Lesen etc. Meine Tochter ist ein sehr sensibles Kind und ich versuche jeden Tag ihr sehr viel Zeit zu widmen. Es hat sich auch nichts geändert im Tagesablauf. Brauchen wir jetzt jedesmal 1 Monat mit Kotzen etc., bis sie wieder ihren Platz in der Gruppe gefunden hat? Sind das jetzt schon Machtkämpfe? Einige Mütter meinten zu mir, sie können sich gar nicht vorstellen,w as ich zu Hause meiner Tochter so mache, dass sie lieber bei mir ist, als im KIGA mit vielen Kindern und vielem Spielzeug. Die Mütter sind also auch nicht gerade begeistert von einem weinenden spuckenden Kind. Meine Tochter ist ansonsten ein sehr aufgewecktes und liebes Kind (absolut kein brüllender Trotzkopf), dass allerdings laut Kinderarzt und Erziehrinnen in ihrer Entwicklung schon sehr weit ist und immer schon sehr weit war (mit 9 Monaten laufen etc.). Was soll ich nur tun? Bin so verzweifelt? Bin halbtägig berufstätig unf brauche einen KIGA-platz für meine Tochter. Ein anderer KIGA würde doch auch keine Lösung sein. Entschuldigung, dass es so lang geworden ist, aber ich wollte meine Situation auch genau beschreiben, damit ich auch eine entsprechende Info bekomme. Danke und lieben Gruß
Christiane Schuster
Hallo Fari Sie sind in einer recht schwierigen Situation, da der KiGa eigentlich für sich schon entschieden hat, dass Ihre Tochter dort nicht tragbar sei.- Versuchen Sie dort noch einmal eine Frist von ca. 14Tagen zu bekommen. Da Ihre Tochter sehr verständig zu sein scheint, sagen Sie ihr, dass sie sich lieber zu Hause erbrechen solle, damit sie ganz schnell eine neue Freundin findet, die sie auch einmal nach Hause einladen darf. Geben Sie ihr voller Verständnis für die Ankunft im KiGa ein Bonbon oder ein Stück Obst, dass sie essen kann, damit sie sich nicht gleich übergeben muß. Bitten Sie sie zusätzlich im KiGa für Sie oder die Oma oder das Kinderzimmer ein Bild zu malen, etwas zu kneten, ein Fingerspiel oder ein Lied zu erlernen, das sie Ihnen zu Hause dann geben, bzw. beibringen darf. Da sie ständig an diesen "Auftrag" denkt, wird sie vielleicht das Erbrechen vergessen.- Loben Sie ihr "Werk" entsprechend, da sie auf diese Weise vielleicht angeregt wird, wieder etwas Schönes im KiGa zu fertigen, für Das sie anschließend gelobt und gedrückt wird. Viel Erfolg und: bis bald?
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