Mitglied inaktiv
Hallo! Ich hätte auch mal wieder eine Frage. Ich habe zwei Kinder (Sohn, wird nächsten Monat zwei, und Tochter 10 Monate alt). Jetzt hat es sich bei meinem Mann in der Firma ergeben, dass ich dort für einen befristeten Zeitraum von 6 Monaten das arbeiten anfangen konnte. Wir haben gemeinsam eine Woche Früh- und eine Woche Spätschicht. D.h. in der Frühschichtwoche müssen die Kinder um 4:30 aufstehen, damit wir sie zu meiner Mutter fahren können (außer meine Schwiegermutter ist daheim, wenn sie mal frei hat, dann passt sie auf die Kinder auf, da wir in einem Haus wohnen) und nachmittags holen wir sie um 15:30 wieder ab. Meine Mutter sagt auch, es gibt fast keine Probleme, da beide Kinder in der Früh dann wieder weiterschlafen. In der Spätschicht kommt meine Mutter zu uns und passt zwei Stunden auf die Kleinen auf, bis dann meine Schwiegereltern nach der Arbeit nach Hause kommen (hört sich ein bisschen verworren an). Meine Schw.-Eltern bringen die kleinen dann am Abend ins bett und wenn wir um 24:00 heimkommen, schlafen sie natürlich schon. Jetzt hab ich aber gemerkt, das meine Tochter in den letzten Wochen sehr anhänglich geworden ist. Früher konnte sie sich sehr gut alleine unterhalten oder es hat ihr gereicht, wenn sie uns oder ihren Bruder gesehen hat. Jetzt bekomme ich sie fast nicht mehr vom Arm runter. Der "Große" macht im gegensatz dazu überhaupt keine Schwierigkeiten. Außer natürlich ein paar "Verwöhnungserscheinungen" die nach den verbrachten Tagen mit Oma und Opa auftreten. In der Frühschichtwoche habe ich am Nachmittag auch nicht mehr viel Energie, um mit den Kindern zu spielen. Ich stehe 8 Stunden am Band und mache Akkordarbeit. Natürlich bemühe ich mich sehr, und ich denke, nach einiger Zeit (ich arbeite erst wieder seit fünf Wochen, war vorher 2 Jahre daheimgesessen) werde ich mich auch daran gewöhnt haben. Aber im Moment habe ich ein sehr schlechtes Gewissen, und mich plagt der Gedanke, dass die Kleine halt doch noch zu jung ist, um mit dieser Trennung fertig zu werden. Was halten sie davon? Vielen Dank für Ihre Antwort
Christiane Schuster
Hallo Sabine Diese Entscheidung, ob es für Sie besser ist zu Hause zu bleiben oder aber arbeiten zu gehen kann ich Ihnen leider nicht abnehmen. Es gibt Regionen, in denen es an der Tagesordnung ist, dass beide Eltern arbeiten sobald der Mutterschutz beendet ist. Viele Kinder gewöhnen sich an diese Gegebenheiten sehr schnell und leiden keineswegs darunter. Wichtig ist, dass alle! Familienmitglieder so zufrieden und ausgeglichen wie möglich sind. Vielleicht ist es Ihnen auch möglich, sich mit Ihrem Mann im Schichtdienst abzuwechseln? Sprechen Sie ggf. mit Ihrem Arbeitgeber darüber. Manchmal zählt zur Zufriedenheit ein besseres finanzielles Auskommen oder das Bewußtsein der Frau, auch noch mehr leisten zu können als nur Windeln zu wechseln, den Haushalt zu führen und gleichzeitig auch noch "adrett" auszusehen. Entscheiden Sie sich für Das, was Ihrer Meinung nach die bestmögliche Befriedigung für Alle gibt. Ein schlechtes Gewissen lässt Sie auf Dauer unzufrieden und nervös werden. Treffen Sie die richtige Entscheidung. Reden Sie auch mal mit beiden Großeltern über Ihre Zweifel. Bis bald?
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