Frage im Expertenforum Erziehung an Christiane Schuster:

angst

Frage: angst

Mitglied inaktiv

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hallo, mein sohn, 13 monate, hat immer und vor allem angst. sei es die klingel, kinderlachen im treppenhaus, mein lachen am telefon. viele geräusche, z.b staubsauger, mixer etc. konnte ich ihm schon näherbringen. seine angst äußerst sich darin, das er mich förmlich anspringt wenn er panik bekommt, er zittert und krallt sich richtig in meinen klamotten fest. er ist den ganzen tag an meinem rockzipfel. ich kann keinen schritt von ihm weggehen. ich rede mit ihm, erkläre ihm alles, biete ihm spielmöglichkeiten an. nichts hilft. bin leicht verzweifelt. er wurde mit fünf monaten operiert und ist im op auchgewacht und wurde weiterbehandelt ohne das ich da war. (also nur grüne männchen). ich bin alleinerziehend und habe keinen verwanten in der nähe. zu einer tagesmutter werde ich ihn nicht geben, da ich da zu schlechte erfahrungen im bekanntenkreis habe. lt. jugenamt bekomme ich keinen krippenplatz, da ich ja im erziehungsurlaub bin. außerdem möchte ich ihn nicht 5x die woche für 8 std weggeben. vielmehr möchte ich ihm beibringen sein urvertrauen wiederzugewinnen. dabei kann ich ihn sicherlich nicht 24 std betüddeln. aber ihn schreien lassen finde ich auch nicht richtig. weil ja keiner sagen kann wie weit das trauma geht. gibt es stellen an die man wenden kann? irgendwelche institute die auch schon mit so kleinen kindern arbeiten? ich habe mit unserem kinderärzten leider keinen guten draht, da die schon einige gesundheitlichen dinge nicht ernst genommen haben (vielleicht bin auch zu genau, aber wer ist das nicht beim eigenen kind). was raten sie mir? dieser zustand ist nicht nur vorübergehend, so ist mein sohn seit seiner operation. ich hoffe auf eine mich weiterbringende antwort. lg maja


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Hallo Maja Zuerst einmal möchte ich Ihnen raten, Ihrem Sohn die Sicherheit gebende Nähe zu bieten, die er sich von Ihnen wünscht. Nur so können Sie erreichen, dass er genau weiß: Sie helfen ihm, wenn er sich selbst nicht zu helfen weiß. Dieses Wissen ist unabdingbar für ein großes Vertrauen, dass zwischen Mutter und Kind bestehen sollte. Nur mit diesem sicheren Gefühl wird Ihr Sohn in der Lage sein, eigene Erfahrungen mit seiner Umwelt usw. machen zu können. Als Nächstes rate ich Ihnen zu dem Besuch einer Eltern-Kind-Gruppe; auch Spiel- oder Krabbelgruppe genannt. Dort haben Sie Gelegenheit zum pers. Erfahrungsaustausch mit Gleichgesinnten, während Ihr Sohn erste Kontakte zu gleichaltrigen Kindern knüpfen kann, sodass ihm eine leichte Ablösung von Ihnen nicht allzu schwer fallen wird, da Sie ja in seiner Nähe sind. Meist entwickeln sich in diesen Gruppen auch Freundschaften, sodass es zu privaten Besuchen, gemeinsamen Unternehmungen, gegenseitigem Babysitten und sogar gemeinsamen Urlauben oder Kuren kommt. Diese Gruppen finden Sie in Familienbildungsstätten, aber auch in den Gemeinden oder über die Wohlfahrtsverbände. Unter Gleichaltrigen wird Ihr Sohn nicht sofort, aber bald seine Ängste vergessen haben.- Liebe Grüße und: bis bald?


Mitglied inaktiv

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Hallo Maja, ich kann dir keine allzu große HIlfe sein fürchte ich, in Punkte Angst nehmen. Wenn du willst, dann meil mir einfach mal privat, denn alles andere, was du schilderst sehe ich ganz genauso wie du :-) Auch in bin alleinerziehend, betüddeln, weinen lassen, arbeiten, Tagesmutter - da hast du dieselben Gedanken wie ich...meine Tochter ist aber "schon" 2 1/2. Liebe Grüße Kerstin P.S.: Ich wohne in der Nähe von Dortmund..und du?


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