Mitglied inaktiv
Liebe Frau Schuster, heute habe ich eine Frage zum Verhalten meiner Tochter. Sie ist jetzt gut 2 ½ Jahre alt und fürchtet sich momentan vor allem! Wenn die Nachbarskinder draußen sind, traut sie sich nicht vor die Tür (wir wohnen allerdings noch nicht so lange hier), wenn ein anderes Kind in besten Absichten auf sie zukommt, dann fängt sie an zu weinen, wenn es zu nahe kommt. Als vor kurzem ein Hund etwas quirliger vorbeisauste, hat sie auch zu weinen begonnen und was normalerweise hilft, daß ich in die Hocke gehe und sie halte, hat nichts genützt, ich mußte sie wirklich hochheben. Und selbst ganz harmlose Tiere, wie Schafe, die noch dazu recht weit von uns entfernt waren wecken in ihr momentan Angst. Ich tröste sie dann immer, sage ihr, daß sie keine Angst haben braucht und daß ich bei ihr sei, bin mir aber nicht mehr so ganz sicher, ob es so richtig ist. Vielleicht verstärke ich sie ja nur in ihrer „Angsthasenhaltung“. Wie kann ich sie denn ermutigen, z.B. auch auf die Kinder zuzugehen oder zumindest nicht zu weinen? Ist das nun eine der berühmten Phasen oder ist es doch vonnöten dieser Ängstlichkeit und Schüchternheit entgegenzuwirken. Und wenn ja, wie? Ein zweiter Gedanke beschäftigt mich momentan: Sie wurde nun zum zweiten mal von den Großeltern, die weit entfernt wohnen, mitgenommen und es war überhaupt kein Problem für sie. Wir telefonierten jeden Tag und es ging ihr blendend, meist hatte sie nicht mal Zeit mit mir zu reden, weil sie doch mit dem Hund raus mußte, .... Nun frage ich mich, ob fehlendes Heimweh – so blöd es klingt – für mich ein gutes oder schlechtes Zeichen als Mutter ist. Wir haben momentan eine etwas schwierige Zeit miteinander und die kleine Schwester empfindet sie momentan wohl eher als Plage. Tränen gibt es weder beim Abschied von uns, noch beim Abschied von den Großeltern. Zu mir sagt sie „Du weißt ja eh wo ich bin“ und wenn die Großeltern fahren, meint sie “ich komme euch bald wieder besuchen“! Vielen Dank wie immer für Ihre Antwort. Liebe Grüße und die besten Wünsche für 2002 Kerstin
Christiane Schuster
Hallo Kerstin Auch Ihnen und Ihrer Familie wünsche ich für das begonnene Jahr von Allem nur das Beste.- In Bezug auf die Ängstlichkeit können Sie Ihrer Tochter weiterhin nur die Sicherheit vermitteln, die sie sich von Ihnen wünscht. Laden Sie des Öfteren mal 1 oder auch 2Nachbar-Kinder zu sich nach Hause ein. In dieser Kleingruppe und in gewohnter Umgebung wird Ihre Tochter bestimmt zunehmend sicherer und hat so auch gleich während des Spielens im Freien 1-2 "Freundinnen gewonnen, die ihr dort die nötige Sicherheit vermitteln werden. Um diese Kinder zu finden, die Ihrer Meinung nach die Ängstlichkeit Ihrer Tochter mindern können, sollten Sie einige Male mit nach Draußen gehen und ein gemeinsames (Ball-?)Spiel o.Ä. anregen. Geben Sie Ihrer Tochter zusätzlich eine Puppe oder ein Kuscheltier mit "auf den Weg", für Die/Das sie die Beschützer-Rolle übernehmen sollte. Bei den Großeltern wird Ihre Tochter der "Hahn im Korb" sein können, während sie zu Hause den Mittelpunkt der Familie mit ihrer Schwester teilen muß. Genießen Sie diese Tatsache genau so, wie es Ihre Tochter und sicherlich auch die Großeltern genießen. Die Phase, dass sich Ihr Schatz von Ihnen nicht trennen mag, kommt noch früh genug! Liebe Grüße und: bis bald?
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