Frage im Expertenforum Kinderernährung - Gastroenterologie an Dr. med. Axel Enninger:

7 Monate Säugling, weiterhin erhöhte Transaminasen

Frage: 7 Monate Säugling, weiterhin erhöhte Transaminasen

ezakali

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Sehr geehrter Herr Dr. Enninger, meine Tochter (Geburt Dez.) hatte nach der Geburt eine Gelbsucht entwickelt. Nach 5 Wochen wurde bei ihr Blut abgenommen, da immer noch Gelb. Da waren wir bei einem Bili von um die 13 mit einem direkten Bilirubin von 1,2. Lebersonographie und andere Bluttest haben nix ergeben. Leberwerte hier noch normal.(GOT/GPT um die 25-30, GGT normal)  Diagnose : Syndrom der eingedickten Galle Anfang Februar Verlaufskontrolle. Bilirubin hatte sich fast komplett normalisiert  (2.5 total / 0,8 direkt) die Ärztin hatte aber beiläufig erwähnt, dass sie in der Leber 2-3 schwarze mini Punkte sieht mit dem Komentar " kann ja auch normal sein, wir machen sonographie eh nicht so oft bei den kleinen  und solange die Leberwerte stimmen..." zudem sah sie in der Gallenblase soetwas wie Grieß.  Hinweis : da waren die Leberwerte alle noch im Normbereich. Ende März wieder Blut abgenommen: Bili total 0,5 aber erhöhte Transaminasen.  GPT: 73 U/l < 49(Referenzwert Labor) GOT: 79 U/l < 35(Referenzwert Labor ) Gestern dann nach langer Zeit wieder Blutabnahme: Es wurden nur GPT und GOT bestimmt (warum auch immer) Bei gleiche Referenzwerte wie oben : GPT: 66 GOT: 64 Jetzt ist sie 7 Monate alt. Bei der U5 war die Kinderärztin zufrieden und sie "entwickelt sich prächtig". ( Größe 93% Percentil, Gewicht 40% ). Kann sich von Rücken auf Bauch drehen, gezielt greifen, hält kopf in Bauchlage für Stunden. Mir persönlich sind zittrige Hände aufgefallen bei Aufregung (Spielen, Hunger, Müde etc.) und das sie beim Einschlafen manchmal ins leere start (wirkt fast wie Absencen) oder die Augen nach oben rutschen. Aufgrund der Vorgeschichte mit dem direkten Bilirubin(und damals mögliche GGA Diagnose die mittlerweile ausgeschlossen ist) bin ich eh traumatisiert und habe das auch abklären lassen und ein EEG + Sonographie Kopf war unaufällig. Auch meinte die Neuropädiatrin sowie die KiA das ist normal.  Jetzt macht man sich aber doch Gedanken, ob sowas wirklich normal ist? Es gibt ja zig Krankheiten welche sowohl das Gehirn als auch die Leber schädigen. Selbst wenn neurologisch alles in Ordnung ist, ist da immer noch die Tatsache, dass meine Tochter seit 5 Monaten erhöhte (2,5fach erhöht im vergleich zu Dez-Feb) Transaminasen hat.  Eine weitere Blutabnahme soll dann wieder in 2-3 Monaten erfolgen. Weitere diagnostische maßnahmen wurden, wenn ich meine Frau richtig verstanden habe, nicht abgesprochen.  Es wurden ja einige Blutwerte geprüft wie z.B. CK, Quick, Albinium, INR welches alles normal waren.  Alpha 1 Antitrypsin war auch im Januar normal(auch wenn am unteren Rand) und zwar 1,0 bei Referenz 0,9-2,7)  Mich beunruhigt mittlerweile auch die Aussage von Februar " ja da sind 3-4 kleine schwarze Punkte". Ich habe deswegen - vllt. irrationale- Angst, dass man zu lange wartet und nicht weiter diagnostizert und wenn es zu Spät wird es dann heißt " Oh Sorry, deine Tochter braucht ne neue Leber".  Ich bedanke mich schonmal herzlich für eure Zeit und wäre über einen Ratschlag sehr dankbar. Vorallem, ob man Gefahrlos weiter abwarten kann oder vllt. doch nach intensiverer Diagnose pushen soll. Eventuell haben Sie sogar ein Tipp was es sein kann? Oder ob sogar die Transaminasen erhöhung was normales ist, trotz der mittlerweile doch langen Zeitspanne? Ganz Liebe Grüße und vielen Dank! Ezakali  


Dr. med. Enninger

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Ich muss Sie bitten sich an einen Kindergastroenterologen überweisen zu lassen. Dieses Forum ist für Ernährungsfragen gedacht und Ihre Anfrage ist zu komplex für dieses Forum. Mit freundlichen Grüßen  Axel Enninger 


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