Mitglied inaktiv
Hallo, meine Tochter (1Jahr 7Monate)war in den ersten 6 Monaten mehr oder weniger ein Schreibaby. D.h. sie konnte nicht von allein abschalten bzw.einschlafen, war daher oft quengelig und ungenießbar, da scheinbar überreizt. Das hat sich dann nach und nach verbessert. Mittlerweile schläft sie mittags prima und auch auch nachts durch. Sie ist aber dennoch ein Kind, was uneingeschränkt unsere Aufmerksamkeit braucht. Sie ist sehr anhänglich und auch ängstlich.Sie geht jetzt in die kita seit 09/04. Es klappt ganz gut. Aber ihr fällt immer die Trennung schwer. Sie möchte am liebsten den ganzen Tag Mama und(!) Papa um sich haben. Auch ist sie einerseits sehr aufmöpfig(hautz.B.andere Kinder- warum auch immer???) aber gleichzeitig auch wahnsinnig ängstlich. Woher kommt dieses Verhalten? Unsichere Bindung? Liegt das an uns(evtl.eigene Unsicherheit der Eltern?)? Wie merkt man die unsichere Bindung? Wie kann man ihr zu mehr Selbstsicherheit verhelfen? Mehr unter Leute gehen? Danke.
Hallo, Ihre Tochter ist ja jetzt in der Phase der Loslösung, d.h. sie muß sich aus der primären Bindung befreien. Vermutlich war diese primäre Bindung eher unsicher (Schreibaby, wie haben Sie sich denn verhalten?), und die Anhänglichkeit ist demzufolge besonders groß. Die Loslösung ist folgerichtig erschwert, und ein solches Kind wird immer Schwierigkeiten haben, mit früher Fremdbetreuung, z.B. in einer Krabbelstube fertig zu werden. Einem solchen Kind kann nichts Besseres passieren, als daß seine Eltern diese Zusammenhänge verstehen und sich danach richten. D.h. keine forcierte Ablösung, sondern erst einmal eine korrekte Loslösung mit einem zuwendungsintensiven und liebevoll einfühlsamen Vorbild. Also Unternehmungen mit dem Vater, Unterstützung der Selbstständigkeitsbestrebungen und bis zu einem gewissen Grade auch Hinnahme der in solchen Füllen üblichen aggressiven Attacken (auch anderen Kindern gegenüber!/Stichwort Rivalität)). Allerdings sollten aggressive Attacken benutzt werden, dem Kind "ein Gewissen zu machen". Stichwort "Induktion". Schon allein, um der anderen Eltern willen und um dem Kind eine Richtschnur für sozial verträgliches Verhalten zu geben. Ohne soziale Kompetenz läßt sich kaum ein gutes Selbstbewußtsein aufbauen. Viele Grüße
Ähnliche Fragen
Guten Tag! Under Sohn (5,5 Jahre alt) war immer in sehr gesprächiges, aufgedrehtes und fröhliches Kind. Seit ungefähr 1 Monat ist aber auffällig, dass er zwar zu Hauee noch immer so ist wie oben beschrieben, aber auswärts ganz ruhig und zurückgezogen wurde. ZB bei den Großeltern, die er 1-2 mal pro Woche Seit Geburt sieht, also sehr gut v ...
Liebe Frau Henkes Wir hatten gestern ein Gespräch in der Kita und ich habe am Abend zufällig einen Beitrag über PDA-Kinder gesehen. Ich erkenne einige Muster bei meiner Tochter und mache mir nun grosse Sorgen. Wir haben immer Mühe mit Anziehen (sie rennt weg oder fängt an etwas anderes zu tun), Zähneputzen und Frühstücken. Man muss sie immer ...
Sehr geehrte Frau Henkes, erst einmal danke für Ihre Arbeit in diesem Forum. Ich sorge mich um meine beiden Töchter (fünfeinhalb Jahre alt und 13 Monate alt). Meine große Tochter hatte schon immer einen starken Willen und ihren eigenen Kopf. 4 Jahre lang war sie Einzelkind, seit ihre Schwester auf der Welt ist, ist es nochmal anstrengend ...
Guten Tag Frau Henkes, unser Sohn, knapp 5,5 Jahre alt, zeigt derzeit folgendes Verhalten: Er hat sich vor Kurzem sehr für Vulkane interessiert und alles mögliche an Wissen darüber gesammelt. Dieses verursacht ihm nun leider die Angst vor einem Ausbruch bei uns zu Hause oder auch in der Kita. Er traut sich nicht mehr alleine in einen anderen Raum ...
Guten Morgen Frau Henkes. Unsere Tochter wird im Frühjahr 7 und wurde im August letzten Jahres eingeschult. Sie war bis dato ein sehr angepasstes (für unseren Geschmack immer zu angepasst) Kind und hat sich in der Kita konsequent unterbuttern lassen. Das ist auch den Erzieherinnen aufgefallen. Wir haben vor allem vor Schuleintritt alle zusammen ga ...
Sehr geehrte Frau Henkes, wir hatten heute ein Gespräch zur Vertragsunterzeichnung bei einem Kindergarten. Mein Sohn war anwesend. Als sich die Tür schloss wollte mein Sohn wieder raus laufen. Als wir das nicht zuließen entdeckte er den ganzen Raum, also Schubladen auf, alles anschauen was da so rum liegt und ließ sich auch sehr schlecht eingrenz ...
Guten Tag Frau Henks Ich habe ein Anliegen zu meinem 3,5 Jahre alten Sohn. Sein Verhalten ist speziell. Er war ein sehr pflegeleichtes Baby, die Probleme haben vor ca. 1 Jahr angefangen. Er möchte nichts machen, ohne dass er sich ganz sicher ist, dass er es gut kann. Er hat bis zu seinem 2. Geburtstag kein Wort gesprochen, als er dann loslegte, gi ...
Guten Tag, mit Ihren gerade mal 7 Jahren ist unser Mädchen seit längerer Zeit in einer sehr anstrengenden Phase - sie orientiert sich schon immer sehr an Ihren älteren Freundinnen (4. Klasse) und adaptiert sehr viel, leider ohne die emotionalreife Einordnung, weil sie ja doch noch klein ist. Ihr Verhalten hat sich im letzten Monat um 180 Grad ged ...
Hallo, wir haben folgende,, Probleme ": unser 4 jähriger Sohn ist schon seit einiger Zeit verhaltensauffällig. Anfangs würde immer gesagt das er sich so verhält weil er sich nicht anders artikulieren konnte. Mittlerweile ist er aber 4 Jahre und spricht einwandfrei. Er verhält sich gegenüber anderen Kindern immer sehr ich würde sagen aggressiv. So g ...
Hallo, wir haben folgende,, Probleme ": unser 4 jähriger Sohn ist schon seit einiger Zeit verhaltensauffällig. Anfangs wurde immer gesagt das er sich so verhält weil er sich nicht anders artikulieren konnte. Mittlerweile ist er aber 4 Jahre und spricht einwandfrei. Er verhält sich gegenüber anderen Kindern immer sehr ich würde sagen aggressiv. So g ...