Mitglied inaktiv
Guten Morgen Dr. Posth, vielen Dank erst einmal für Ihre Hilfe bezüglich das nächtlichen Abstillens. Es hat alles in allem sehr gut funktioniert. 3 Fragen habe ich noch dazu: 1. Mein Sohn schläft viel ruhiger ein, wenn ich ihm abends noch stille, ansonsten wacht er häufiger auf und weint. Nun ist die Frage, ob ich das Stillen vor dem Schlafengehen noch machen soll oder komplett in der Nacht und auch am Abend unterlasse. 2. Er wacht so gegen 5 Uhr auf und schreit vor Hunger. Wenn ich ihm die Brust gebe, schläft er dann noch bis 7 oder 8Uhr. Ist das okay, oder soll ich ihn nicht stillen, weil er denkt, dass er dann in der Nacht auch die Brust bekommt (er hat ja bestimmt noch kein Zeitgefühl und wird nicht wissen, ob es jetzt 5 oder 1Uhr ist). 3. Tagsüber weint er oft und sucht dann meine Brust, die ich ihm verwehre. Wenn ich ihn auf den Arm nehme, will er sofort an die Brust, wenn ich ihn nicht auf den Arm nehme, weint er noch mehr. Was könnte ich hier tun? Die Flasche akzeptiert er nur für kleine Schlucke, daher muss ich die Milch als Milchbrei geben und kann das Stillen (noch) nicht durch die Flasche ersetzen. Herzlichen Dank!!!
Hallo, schön, dass es so gut geklappt hat! Ihre Fragen möchte ich wie folgt beantworten: zu 1. Ja, das Einschlafstillen kann als Bestandteil des Ritual noch beibehalten werden. Die nachhaltig beruhigende Wirkung stellen Sie selbst bereits fest Zu 2. Sie haben Recht mit dem Zeitgefühl eines Säuglings. Es existiert in dem Sinne noch nicht. Das Wachwerden um 5 Uhr entspricht der Zeit des Durchschlafens. Dann ist für Ihren Sohn Morgen, und er hat Hunger auf ein Frühstrück. Sicher wäre es bequem jetzt wieder zu stillen. Unter 1 Jahr wäre auch das vertretbar. Danach wäre es aber besser wäre, er bekäme jetzt tatsächlich seine richtige Morgenmahlzeit. Viele Kinder schlafen danach auch noch einmal 1-2 Stunden weiter. Zu 3. Die Brust als Beruhigungsmittel und Tröster sollte nach 1 Jahr zunehmend tabu werden. Da muss man als Mutter dann standhaft bleiben. Andere Kinder nehmen in solchen Momenten ihren Nuckel oder auch ein Teefläschchen. Seelentröster sind immer auch die Kuscheltiere als Übergangsobjekte. Das Ziel ist, dass das Kind beim Getröstetwerden zunehmend unabhängig von dem unmittelbaren Kontakt zur Mutter wird. Das ist ein wichtiger Bestandteil der Loslösung und Selbstentstehung. Viele Grüße
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