Mitglied inaktiv
Lieber Dr. Posth, unser Sohn ( 12,5 Mon.) geht jetzt die 5. Wo. in die Kinderkrippe, weil ich ab heute 20 Std./Wo. wieder arbeiten gehen MUSS! Leider sind die Omas nicht verfügbar (wohnen nicht hier und die anderen Großeltern haben weniger Interesse u. arbeiten), sodass unser Kleiner schon so früh in die Fremdbetreug. muss u. mir blutet das Herz dabei aber leider haben wir keine Wahl, auch finanziell. Anfang Jan.ging es mit Eingewöhng. los, ich muss sagen das es KEINE sanfte Ablösung war, weil sich unser Sohn in der Zeit von 4 Wochen nie von alleine gelöst hätte, was ja auch verständl. ist, er ist einfach zu jung u. sowieso sehr anhänglich und hat stark gefremdelt. Dennoch wurde die Zeit meiner Abwesenheit LANGSAM gesteigert und er lässt sich jetzt auch gleich beruhigen und hat seine Bezugserzieherin, die ihm sich auch gleich annimmt ( 8 Krippenkinder - 3 Erzieherinnen, kleine überschaubare Einrichtg.). Wenn ich ihn allerdings abhole u. er mich sieht, fängt er zu weinen/jammern an, müsste er sich nicht freuen? Wie ist das zu deuten? Auch wenn ich ihn abgebe weint er, er tut mir so leid :( Was kann ich noch unterstützend tun, das er keinen Schaden davon trägt. Noch liebevoller sein? Wird ihm das schaden? Was denken Sie? Ich möchte das einfach wieder ausgleichen, habe Angst das er mir das irgendwie übel nimmt und es unsere Bindung stört! VIELEN DANK, Sie haben mir schon ein paar Male geholfen. LG Julia und Sohn Marius
Liebe Julia, zunächst einmal ist es vollkommen richtig, wie Sie fühlen und was Sie fühlen. Lassen Sie sich nicht einreden, Sie "klammerten" Ihr Kind. Ich könnte Ihr Schreiben zum Anlass nehmen, mich erneut über die Unsinigkeit dieser Form der frühen Fremdbetreuung auszulassen. Es kann ja in einem der reichsten Länder der Erde kein objektiver Grund für Eltern sein, sein gerade einmal 1-jähriges Kind zur Tagespflege fremden Mensch anzuvertrauen, um den eigenen Lebensunterhalt zu verdienen. Dass es dennoch so ist (Hartz4, allein erziehede Mutter usw.) ist ein Systemfehler und keine echte existezielle Not! 25% Prozent der Kinder in unserem Stat sind von Armut bedroht! Wie kann das sein? Und da fragt man sich noch in diesem Land, mit welchen Methoden man Steuersündern auf die Spur kommen darf. Zurück zu den Bindungsfragen. Ihr Sohn weint bei Ihrer Rückkkehr, weil er sich an das Leid bei der Trennung erinnert. Nur wenn sich das Kind glücklich von der Mutter löst, ist es auch glücklich, wenn sie es iweder abholt. Das ist ein Naturgesetz. Vermeidende Kinder zeigen weder das eine noch das andere. Sie weinen nicht bei der Trennung und ignorieren ihre Eltern bim Wiederabholen. Die "ambivalenten" hingegen weinen beide Male, so wie Ihre Tochter. Es geht nur so, dass Sie ihre Tochter liebevoll in die Arme schließen, wenn Sie sie abholen und ihr ganz viel Trost geben, wenn Sie sie dann zurück haben. So sollte Ihre Tochter weiter bei Ihnen schlafen dürfen und nicht auch noch zu Hause auf Ihre Zuwendung verzichten müssen. Leider kann ich aber Ihre Lebenssituation nicht beeinflussen. Viele Grüße
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