Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

Verhalten in Krabbel - Gruppen

Frage: Verhalten in Krabbel - Gruppen

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Hallo Dr., meine Tochter Mia, 9 M. hat anderen Kindern (allen Fremden) gegenüber ziemliche Berührungsängste. Sie hat schon früh gefremdelt (mit 5M.)und wird jetzt zunehmend anhänglicher, ist sehr auf mich fixiert. Sie akzeptiert Papa, Oma und Opa wenn sie gut drauf ist, schlecht gelaunt, müde oder dergleichen, kann nur ich die Maus beruhigen. Das ist auch ok so! Das Verhalten aber in den Gruppen fällt mir und auch anderen doch stark auf. Zum Kontakt mit anderen, wenn Sie ihn nicht wollte, habe ich sie nie gezwungen. Die Situation ist die, dass wenn ein Kind sich ihr nur nähert, Sie schon anfängt zu schreien und meine Nähe sucht, die ich Ihr auch sofort gebe. Manchmal krabbelt Sie auf ein anderes Kind zu (selten), berührt es kurz (meist grob), fängt dabei schon an zu weinen und kommt schnellstens zu mir zurück. Sie ist sonst sehr aufgeweckt, neugierig und ehrgeizig, allerdings auch sehr impulsiv und sehr schnell frustriert, wenn etwas nicht klappt. Danke für Ihre Meinung. Gruß Anna


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

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Liebe Anna, im ersten Lebensjahr haben die Kinder noch genausoviel Scheu vor den anderen Kindern wie sie Neugier entwickeln. Es hängt dabei sehr stark von ihrer Veranlagung ab, welcher Teil von beiden Regungen in ihnen überwiegt. Bei Ihrer Tochter scheinen die Vorsicht und Scheu zu überwiegen. Es hat nun wenig Sinn, Kinder durch ein gezieltes Trainingsprogramm auf eine "andere Schiene" zu bringen. Nur mit Verständnis, Ermunterung und behutsamem Ansporn kann man seinem Kind helfen. Viele Grüße


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