Mitglied inaktiv
Lieber Dr. Posth, habe Ihnen bereits öfter wegen unserer inzw. knapp 2-jährigen Tochter geschrieben (Schreibaby, nie schreien lassen, bis heute Beistellbett, sehr unruhige Schläferin, Vater von Geburt an stark mit eingebunden, jetzt sehr präsent für Loslösung, geht NICHT in Fremdbetreuung). Folgendes ist nun unser Problem: sie ist mit ihren knapp 2 Jahren immer noch sehr anhänglich. Sie ist tags wie nachts sehr unruhig, möchte ungeteilte Aufmerksamkeit, ansonsten quengelt sie. Eine Unterhaltung mit einer Freundin, Telefongespräch, etc. fast unmöglich. Ich bin jetzt wieder schwanger und habe den ganzen Tag mit sehr starker Übelkeit zu kämpfen, sodass ich mich um sie kaum kümmern kann. Das übernehmen meine Eltern, meine Schwester oder mein Mann. Das scheint ihr auch zu gefallen, wenn wir bei meinen Eltern sind, bin ich quasi abgemeldet, weil sie weiß, es geht jetzt mit Oma auf den Spielplatz. Während der Zeit fragt sie zwar nach mir, aber weint nicht. Sie winkt kurz und ist dann auch schon weg. Aber nachts wird sie wieder sehr häufig wach und weint nach mir. Dann kann sie auch ihr Papa kaum trösten, da muss ich ran. Ich bin ja auch da, sie schläft ja bei uns. Ist das ein Zeichen, dass ihr die Betreuung durch Oma und Opa doch nicht so gut bekommt? Unsere KiÄ meint, unsere Tochter müsse dringend unter Kinder (wir gehen 2xpro Woche in eine Spielgruppe, bei der die Mutter/Oma dabei bleibt), sprich Kindergarten, weil sie so ängstlich (wenn ich mich übergeben muss, weint sie und hat Angst um mich) ist und so an mir hängt. Die KiÄ sagt, dass sie nachts noch oft wach wird und nach mir weint, sei nicht mehr normal mit fast 2 Jahren. Außerdem müsste ich sie öfter mal quengeln lassen, damit sie lernt, dass sie nicht immer Aufmerksamkeit bekommt, wenn sie das will. Ich war bisher eigentlich froh, über ihre Entwicklung, die Baby-Zeit war echt hart. Und ich war so stolz und erleichtert, dass sie mit meinen Eltern/Schwester so gut klar kommt, weil ich mich z.Zt. leider nicht gut um sie kümmern kann. Was meinen Sie dazu? Vielen Dank, Daniela
Liebe Daniela, hören Sie nicht auf Ihren KiA. Er scheint wenig Ahnung von Kinderpsychologie zu haben. Kinder im Alter bis 3 bis 4 Jahre brauchen in der Nacht noch ihre Eltern. Sicherlich sind die einen früher unabhängiger und die anderen später. Aber prinzipiell ist das so aufgrund der psychosozialen Entwicklung. Ihre Tochter ist wahrscheinlich durch Ihre Schwangerschaft und die im Moment ungünstigen Begleitumstände verunsichert, was sie besonders daran merkt, dass sich plötzlich andere Bezugspersonen um sie scharen. Da Sie immer noch die primäre Bezugsperson sind, braucht Ihre Tochter zumindest in der Nacht noch die volle Zuwendung, um sich das Sicherheitsgefühl zu erhalten. Sie reagiert also völlig normal im Sinne einer leichten Regression (s. gezielter Suchlauf). Viele Grüße
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