Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

Umgang mit Anhänglichkeit

Frage: Umgang mit Anhänglichkeit

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Hallo Dr. Posth, unsere Tochter, nun fast 17 Mon, ist in letzter Zeit wieder etwas anhänglicher. Aus ihren Ausführungen weiß ich, dass das im Rahmen des Loslösungsprozesses normal ist. Sie war nie ganz extrem anhänglich, hat nie wie eine Klette an mir gehangen. Wir merken die Anhänglichkeit nur, weil sie vermehrt nach mir verlangt zum Trösten, ins Bett bringen... Der Papa kümmert sich musterhaft um sie, und sie vergöttert ihn eigentlich auch. Wenn sie nach mir verlangt, bietet er sich zunächst trotzdem an, wenn sie dann weint, übernehme ich. Ist das richtig so? Ist es in Ordnung so, oder sollte sich in dieser Phase der Papa zurücknehmen. Ist es in dieser Phase auch in Ordnung, dass ich abends ab und an mal weggehe, sozusagen "frei" habe. Papa hat dann keine Probleme, sie ins Bett zu bringen. Wie lange dauert diese Anhänglichkeit erfahrungsgemäß? Worauf muss ich mich einstellen, Wochen oder Monate? Loslösung ist bisher prima gelaufen. Herzlichen Dank schon mal für Ihre Antwort


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

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Hallo, die noch einmal verstärkte Anhänglichkeit mit etwas 1 1/2 Jahren hat etwas mit der Bewusstwerdung des eigenen, von der primären Bezugsperson unabhängig existierenden Selbst zu tun. Das ist sicher ein Vorgang von wenigen Wochen, mehr nicht. Sie können genauso verfahren, wie Sie es tun. Papa bietet sich an, soll es aber unbedingt Mama sein, dann sind Sie dran. Die Loslösung geht aber weiter, und Sie können gerne auch abends fortgehen und der Vater übernimmt das Zubettgehprogramm. Viele Grüße


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