Mitglied inaktiv
Guten Tag, mein Sohn (10 Monate) ist seit etwa 1 oder 2 Wochen deutlich anhänglicher als zuvor. Da ich Ihren Langtext kenne, weiß ich um die Hintergründe. Wie aber gehe ich konkret damit um? Natürlich nehme ich ihn auf den Arm, wann immer er danach verlangt. Aber ich nehme mir trotzdem wie gewohnt Freizeiten, in denen er (wie in den vergangenen 10 Monaten auch) mal ein paar Stündchen mit dem Papa alleine ist, der sehr zugewandt ist und dem mein Sohn auch begeistert begegnet. Ist es richtig, dass man als Mutter in dieser Phase zwar feinfühlig mit der Anhänglichkeit umgeht, aber trotzdem weiterhin eben nicht rund um die Uhr verfügbar sein muss (Fremdbetreuung ist kein Thema, es geht wirklich nur um Vater/Sohn-Zweisamkeit)? Mein Sohn weint nicht während meiner Abwesenheit, im Gegenteil, er liebt das Zusammensein mit seinem Vater und freut sich, wenn ich wieder auf der Bildfläche erscheine. Ich habe Sie so verstanden, dass man bei der Anhänglichkeit durchaus sanft gegensteuern kann, indem man sich auch mal zurück zieht. Beim Fremdeln ist das ja anders. Da sollte man rückhaltlos präsent sein und Trennungen meiden. Gefremdelt aber hat mein Sohn nur sehr, sehr versteckt. Habe ich Sie so richtig verstanden? Gehe ich mit der Anhänglichkeit richtig um? Danke Jule
Liebe Jule, Sie haben mich ganz richtig verstanden. Diese Form der aufkommenden Anhänglichkeit konkurriert ja mit dem Bestreben, sich von der Mutter zu entfernen und neue Räume zu entdecken. Für die Mutter ist es jetzt wichtig, ihrem Kind diesen Freiraum zu lassen und nicht immer ängstlich hinterher zu laufen. Der Begriff "sichere Basis" beinhaltet genau das, daß nämlich das Kind eine zuverlässige Rückzugsmöglichkeit hat für alle Fälle eines Scheiterns, aber keine Bänder, die es festhalten. Viele Grüße
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