Mitglied inaktiv
Hallo, so langsam sind wir alle mit den Nerven am Ende. Meine Tochter (vor kurzem 4 Jahre alt geworden) macht ständig in die Hose. Das ganze zieht sich jetzt schon über 1 Jahr hin. Sie war zwischenzeitlich 2 Mal über mehrere Wochen recht zuverlässig trocken, aber meistens eher nicht. Wir haben schon alles versucht, loben, wenn es klappt, ignorieren, schimpfen, selbst umziehen lassen, belohnen, bestrafen, wirklich alles. Nichts hat geklappt. Mitterweile sind wir zu der Einsicht gekommen, dass sie scheinbar einfach zu faul ist zur Toilette zu gehen, sie kann es ja schon, das hat sie ja schon bewiesen. Auch ihre Kindergärtnerin haben mich schon darauf angesprochen, dass sie erst an ein organisches Problem (auch dies haben wir vom KiA ausschließen lassen) glaubten, aber mittlerweile auch davon überzeugt sind, dass sie einfach keine Lust hat. Es ist zum Mäuse melken, wir kommen in dieser Hinsicht einfach keinen Schritt voran und sind mit unseren Nerven langsam am Ende. Wenn man mit ihr spricht, verspricht sich es zu bessern und macht 5 Minuten später wieder in die Hose. Wir wissen schon gar nicht mehr wie wir damit umgehen sollen, weil nichts fruchtet. Könnt ihr uns helfen? Wir wissen wirklih nicht mehr weiter. LG Katja
LIebe Katja, die Sauberkeitsentwicklung ist prinzipiell en Reifeprozess, der automatisch im Alter zwischen 2 und 4 Jahren beginnt. Das Kind selbst strebt danach, trocken und sauber zu werden, weil es sich a) seiner Ausscheidungen bewusst wird und b) den sozialen Aufstieg begeht, ein trockenes und sauberes Kind zu werden, wie die anderen Kinder und Erwachsenen. Für die Kontrolle seiner Auscheidungsvorgänge braucht das Kind aber auch die organische Reife sowie die Gesundheit der entsprechneden Organfunktionen. Was ist denn bisher abgeklärt worden? Hat Ihre Tochter schon einmal Blasenentzündungen durchgemacht? Wie ich in meinem Buch ausführlich erkläre, sind die einzelenen Schritte zum Trocken- und Sauberwerden auch von der Bereitschaft des Kindes abhängig, die eigenen Ausscheidungen wahrzunehmen und auf die körperlichen Signale zu achten. Da die aber ein natürliches Diktat darstellen und dieses Diktat u.U. mit den Willenfunktionen des Kindes nicht günstig zusammenpassen, beginnt an dieser Stelle das Problem. Wenn also organisch alles geklärt ist, müssen Sie hier den Hebel ansetzen. Vielleicht schreibne Sie mir wieder, damit wir das besprechen können. Viele Grüße
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