Mitglied inaktiv
Hallo Dr. Posth! Ich hoffe ich bin mit meiner Frage bei Ihnen richtig. Es geht um einen guten Bekannten von mir. Er war 2 1/2 Jahre mit einer Frau liiert (sie haben zusammen gelebt) die einen mittlerweile 4 Jahre alten Sohn hat. Der Vater des Jungen holt in 2 x im Monat ab. Aber seit er 1 1/2 Jahre alt ist - bestand diese Beziehung. Der Kleine hat meinen Bekannten nie mit Papa angesprochen (er hat ja auch einen) - hing aber natürlich an ihm. Jetzt zu der Frage. Ist es gut für den Kleinen wenn mein Bekannter ihn auch abholt??? Natürlich weiß ich nicht wie es aussieht wenn es eine neue Frau in seinem Leben gibt - ich denke jede würde das wohl nicht so toll finden?! Also mal rein theoretisch er würde sich das Kind holen - und z.B. in 2 Jahren hätte er kein Interesse mehr. Das würde dem Kind doch mehr schaden als jetzt noch auf Kontakt zu bestehen. Die Sache mit der begrenzten Zeit kommt nicht von meinem Bekannten - aber ich denke man kümmert sich ja nicht ewig um ein Kind zu dessen Mutter man keinen wirklichen Kontakt mehr hat und der Junge ist ja auch nicht sein eigenes Kind. Nachdenkliche Grüße GAbriela
Liebe Gabriela, das kann man nicht so theoretisch entscheiden. Da hängen auch juristische Fragen mit drin. Also Sorgenrechtsfragen und Fragen des Aufenthaltbestimmungsrechts. Frage ist auch, ob die leibliche Mutter überhaupt damit einverstanden ist. Und dann wäre wichtig zu wissen, aus welchen Impulsen heraus der Nichtvater sich um den Jungen kümmern möchte. Also das kann man so nicht beantworten. Viele Grüße
Mitglied inaktiv
Hallo! Ich finde es sehr schön, dass sich dein Bekannter noch ums Kind kümmern will. Ich würde jetzt - ohne eure Situation zu kennen - aber mal eher dazu raten, dass er nicht - wie der richtige Vater - das Kind abholt, sondern dass er regelmäßig mal für ein paar Stunden, etwas mit dem Kind unternimmt - Eisessen, Schlittenfahren, Drachensteigen lassen und was Vierjährigen eben so Spaß macht. Ich denke schon, dass es für den Kleinen wichtig ist, zu merken, dass er nicht vergessen wurde, aber es darf wohl schon noch ein Unterschied zu den Aktivitäten des Vaters sein. Dann kann er vielleicht auch akzeptieren, wenn der Kontakt irgendwann etwas loser wird. Wie bei netten Verwandten eben auch, die sieht man ja auch nicht so oft und erwartet es auch nicht. Aber vielleicht entsteht ja doch auf Dauer eine Freundschaft mit regelmäßigen Besuchen. Bin gespannt, was Dr. Posth rät. Viele Grüße Nicole
Ähnliche Fragen
Sehr geehrte Frau Henkes, unsere Tochter muss im September zu einer 4-wöchigen Reha. Mein Mann und ich würden uns gern als Begleitpersonen abwechseln, da es unserer Tochter gut tun würde. Allerdings wäre ich dann 9-14 Tage von unserem dann 16 Monate alten Sohn getrennt. Der Papa könnte ihn zuhause Vollzeit betreuen. Kann man das machen oder wär ...
Sehr geehrte Frau Henkes, mein kleiner 19 Monate alter Sohn wurde mit 17 Monaten bei zwei Tagesmuttis eingewöhnt, was sich als etwas schwieriger heraus stellte. Nach 3 Monaten haben wir es aber geschafft und nun ist er von 7:45 bis 14 Uhr tgl dort. Aktuell wurde ich darauf angesprochen, dass es ihm nicht so gut zu gehen scheint, er spielt wohl ...
Hallo, mein Sohn ist ein absolutes Tragebaby und generell sehr Mama bezogen. Auch nachts schläft er nur auf meinem Bauch oder mit Köperkontakt zu mir. Der Papa hatte ihn von Beginn an immer wieder in der Trage allerdings selten. Anfang Dezember musste ich ungeplant für 1 Woche ins Krankenhaus, er war da gut 4 Monate alt. Ich konnte ihn nicht mitne ...
Auf Grund einer schweren Erkrankung werde ich vier Wochen von meinen Kindern (6 Monate und 4 Jahre) getrennt sein müssen. Ich erhalte eine Leukämie Behandlung und meine Kindern werden mich wegen Isolation nicht besuchen können. Omas und Papa werden sich kümmern. Mama ist aber Mama. Der Große ist 4 aber total auf mich fixiert. Wir waren noch nie l ...
Sehr geehrte Frau Henkes, Danke für Ihre so fundierte Arbeit hier! Die Situation: ich werde für 4 Wochen von meinem dann 8-9 Monate altem Kind räumlich getrennt sein müssen. Dieser Umstand ist leider alternativlos und zu meinem größten Bedauern unumgänglich. Das Kind ist eng an den Papa gebunden (Aufsteh- und Bettgehritual, Flasche gebe ...
Hallo :) Die Frage bezieht sich auf unser 4. Kind (im August 25 2 Jahre). Seit März geht sie in die Krippe. Davor war Fremdbetreuung durch Großeltern nur bedingt möglich. Es musste immer eines der Geschwister dabei sein. Bei Papa ist es kein Problem. Seit März geht sie in die Krippe. Eingewöhnung lief schleppend aber mit Erfolg. Hatten dann ...
Sehr geehrte Frau Henkes, ich habe Fragen zu meinem Sohn (2,5 Jahre), ob er die Trennung vom Kindsvater (KV) und den Umzug gut verkraftet hat. Als wir noch zusammengewohont hatten, war der KV eher ein passiver Mitbewohner, der sich kaum um unseren Sohn gekümmert hat. Ich hatte 99,9 % aller Aufgaben übernommen, die unser Kind betrafen. Der KV ...
Sehr geehrte Frau Henkes, unsere Tochter (2 Jahre 2 Monate alt) war an ihrem ersten Kita-Tag am 15.9. Feuer und Flamme. Auch am zweiten Tag spielte sie mit Freude und ließ sich auf die Erzieherinnen ein. Das neue, skandinavische Eingewöhnungsmodell, das dieses Jahr erstmalig in der Kita getestet wird, sah vor, dass ich die ersten beiden Tage im ...
Guten Tag Frau Henkes, meine Tochter ist 2 Jahre 3 Monate alt. Ich habe eine Hochzeitseinladung einer guten Freundin bekommen für nächsten März. Die Hochzeit wäre allerdings im Ausland und würde sehr lange Langstreckenflüge involvieren. Die Reise würde (inklusive Reisezeit) etwa 7 Tage dauern. Einer so anstrengenden Reise will ich meine Tochte ...
Liebe Frau Hemkes, Vielen Dank für die Möglichkeit, hier Fragen zu stellen und für die tolle Unterstützung. Mein Sohn ist 5,5 Jahre alt und geht in die Kita seit seinem 18 Lebensmonat. Wenn er unter Fremden ist, ist er in der Regel total entspannt, lacht, spielt, ist hilfsbereit. Die Erzieherinnen sagen zu mir, dass er sehr pflegeleicht i ...