Mitglied inaktiv
Lieber Dr. Posth, ich habe eine Frage zu meinem fast 3-jährigen Sohn. Im letzten Jahr bin ich zeitweise wieder Arbeiten gegangen und er war gut versorgt, anfangs hat er ein wenig geweint, wenn ich ihn morgens bei meiner Freundin abgesetzt habe, nachher konnte er sich lachend verabschieden. Ab August kam er in eine Mama-hat-frei-Gruppe für 3 Stunden in der Woche, auch dort verabschiedete er sich und hatte einen schönen Vormittag. Schlafengehen war bis dahin meist kein Problem, wir legten ihn hin und er schlief. Seit der Geburt seines Bruders im Oktober bleibt er jetzt in besagter Spielgruppe nicht mehr und schreit und weint, wenn ich weggehen will, auch wenn er vorher schön gespielt hat. Und schlafen möchte er meist auch nicht mehr in seinem Bett. Ich versuche Kompromisse, das er jetzt noch seine Milch bei dem Kleinen und mir trinken darf und dann in sein Bett gehen soll, das hat jetzt gestern einmal funktioniert, aber im Laufe der Nacht kommt er dann wieder. was kann ich tun?
Hallo, wenn ein Geschwisterkind zur Welt kommt, dann ist das ältere Kind zunächst einmal mit einer Art Verlust konfrontiert. Denn die Mutter ist auf einmal nicht mehr nur noch seine Mutter, sondern auch die eines anderen Menschen. Diesen Verlust quittiert das Kind mit jetzt im Alter aufkommender Trauer und auch mit Wut. Dabei geht es selbst in die Regression (s. gezielter Suchlauf) und verarbeitet so seine Gefühle. Aber Regression bedeutet vorübergehender Entwicklungsrückschritt. Daher ist für das ältere Kind der Vater jetzt sehr wichtig. Einerseits geratiert er den Fortgang der Loslösung, andererseits ersetzt er bis zu einem gewissen Grad die Mutter. D.h. Ihr Mann ist jetzt noch stärker als bisher "gefordert". Sie selbst können Ihrem Sohn auch helfen, indem Sie ihn etwas in die Pflege des Geschwisterchens mit einbeziehen. Die Spielgruppe sollte vielleicht vorübergehend aussetzen, bis sich alles wieder normalisiert hat. Viele Grüße
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Hallo, ich habe einen Sohn der ist jetzt 4,5 Jahre alt. Er ist ein richtiges Mama Kind und mag gerne kuscheln oder Körperkontakt. Vor ca 3 Monaten ist seine Schwester auf die Welt gekommen. Er hat etwas gebraucht um sich zu finden und auch das Mama nicht mehr zu 100 Prozent für ihn da sein kann. Der Papa hat das aber gut auffangen können. Der ...
Guten Morgen, unsere Tochter ist jetzt knapp 22 Monate alt. Seit ca. 3 Wochen haben wir jedoch das 2 Probleme. Es ist eigentlich nichts passiert was das erklären könnte...Zum einen hat sie plötzlich wieder enorme Trennungsängste entwickelt...wenn ich irgendwohin gehe fängt sie sofort an zu schreien. Tagsüber ist's okay wenn sie beim Papa ode ...
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Seher geehrte Frau Henkes, kurz vor ihrem 3. Geburtstag, startete die Eingewöhnung unsrer Tochter im Kindergarten. Sie wurde vorher nie fremdbetreut, war aber keineswegs ängstlich anderen gegenüber und freute sich immer über den Kontakt zu anderen Kindern. Die Eingewöhnung brachen wir allerdings ab, nachdem unsere Tochter nach der 3. Trennung s ...
Guten Tag Frau Henkes, Ich bin langsam am verzweifeln.. Es geht um meine 2 jährige Tochter. Ich bin von Geburt an ihre engste bezugsperson. Ihr papa hat sich auch von anfang an mit ihr beschäftigt und überall mit eingebracht. Auch die Oma kam regelmäßig. Aber trotzdem gibt es folgende Probleme, meine tochter ist so extrem fixiert auf mich, das ...
Liebe Frau Henkes, Meine aufgeweckte, anhängliche Tochter ist aktuell knapp 5 Monate alt und wird bislang fast gleichermaßen von mir und ihrem Vater betreut. Seit ein paar Wochen reagiert sie immer stärker darauf, wenn ich mal 2 Stunden bspw. zur Rückbildungsgymnastik weg bin oder wenn sie müde ist auch wenn ich in einem anderen Raum bin. Nacht ...
Guten Abend Frau Henkes, ich habe eben gesehen, dass heute bereits eine Frage zum Thema Eingewöhnung gestellt wurde, dennoch ist unser Fall etwas anders, weshalb ich hoffe, dass Sie auch mir Ihre Einschätzung mitteilen können. Mein Sohn ist 1,5 Jahre alt (bzw. knapp 20 Monate alt) und befindet sich seit 06.10. in der Eingewöhnung. Von Anfang ...
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Hallo Frau Henkes, erst einmal vielen Dank für diese tolle Arbeit, die sie hier leisten. In der heutigen Zeit wird man leider immer mehr verunsichert und als Eltern wird einem oft das Gefühl gegeben alles falsch zu machen. In diesen ganzen Zweifeln, die man hat, ist es wunderbar, dass man hier oftmals etwas Sicherheit bekommt und seine Zweifel ...
Hallo Frau Henkes, meine Tochter (4,5 Jahre) zeigt seit etwa 5 Wochen morgens bei der Verabschiedung im Kindergarten sehr anhängliches Verhalten. Sie weint, äußert immer wieder, dass sie nach Hause will oder ich da bleiben soll.Dieses Verhalten fängt meistens schon zu Hause an. Teilweise bereits abends vor dem Einschlafen. Sie steigert sich ric ...
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