Liebe Frau Henkes, Unser Sohn (3,5 Jahre alt) lässt sich seit längerer Zeit (ca. 1 Jahr) nur noch von seinem Papa und nicht mehr von mir als Mama abends ins Bett bringen. Erst dachte ich, das wäre nur eine „Papa-Phase“ und es geht wieder vorbei, aber die Phase dauert nun schon wirklich lange an und ich verstehe nicht, warum das so ist. Es ist nie etwas vorgefallen beim zu Bett bringen und auch sonst haben wir eigentlich eine gute Bindung zueinander, tagsüber will er auch ganz normal mit mir spielen, lässt sich von mir trösten etc. Aber wenn es ums Bett bringen geht - keine Chance. Wir akzeptieren das, soweit es geht, aber wenn es dann mal sein muss, weil der Papa abends beruflich oder privat unterwegs ist, geht es nur mit großem Widerstand und vielen Tränen, dass ich ihn ins Bett bringe. Auch wenn ich versuche, es nicht persönlich zu nehmen, bin ich schon ein bisschen traurig, dass er mich in dem Punkt so vehement ablehnt und mir fehlen auch die abendlichen Kuscheleinheiten und die Nähe zu meinem Großen dadurch. Ich frage mich ob ich irgendwas falsch gemacht habe oder er sich bei mir nicht mehr so sicher oder geborgen fühlt? Oder kann es mit der Schwangerschaft und dem Geschwisterchen zu tun haben, der Kleine war ja am Anfang logischerweise viel bei mir mit dem Stillen etc.? Der Kleine ist jetzt 5 Monate alt, aber die Phase mit dem Bett bringen hat schon deutlich vorher angefangen. Wir fragen uns auch, wie wir uns richtig verhalten. Sollten wir dem Wunsch nachkommen und nur noch den Papa ins Bett bringen lassen, solange er das einfordert, und warten bis die Phase aufhört, oder wäre es besser, das auch mit mir nochmal zu „trainieren“? Und wenn ja haben Sie Tipps, wie wir das am besten machen? Vielleicht können Sie uns weiterhelfen. Danke im Voraus für Ihre Einschätzung!