Sandra88
Guten Tag, ich hatte vorletzten Donnerstag ihrer Kollegin schon eine Frage bezüglich der Kita gestellt und sie hatte mit seht weiter geholfen. Nun bin ich mir aber nicht sicher, ob ich die Situation richtig einschätze. Unsere Tochter wird im Oktober 4 , sie geht seit dem 1. Geburtstag für 6 Std täglich in die Kita. Seit Beginn der Coronapandemi war sie bis vor vier Wochen Zuhause. Nun geht sie in die selbe Kita , aber altersbedingt in eine andere Gruppe. D.h. neue Erzieher und teils neue Kinder. Es sind zwei Erzieherinnen für 22 Kinder von 4-6 (meine Tochter ist mit noch drei dort die jüngste). Sie hatte sich sehr auf die Kita gefreut und jetzt will sie gar nicht mehr hin. Zu viele Kinder, keine Mama. Sie sagt die anderen Kinder mögen sie nicht und wollen nicht mit ihr spielen. Sie ist sehr schüchtern und traut sich auch auf dem Spielplatz nicht allein andere ohne unsere Hilfe andere anzusprechen. Nun hat sie in der Kita ihren Mut zusammen genommen und wurde mit ich mag dich nicht abgewiesen. Die Erzieherinnen sagen sie nimmt eine Beobachterrolle ein und meinen sie sei damit zufrieden, aber eigentlich möchte sie wirklich gerne mitspielen. Wir wissen nicht so richtig, wie wir ihr helfen können. Wir sind auch beide eher schüchtern undwurden eher von anderen gefunden als dass wir auf sie zugegangen wären. Jedenfalls will sie nicht in die Kita und ich bin unsicher, ob es an der Situation vor Ort liegt oder doch daran, dass ich mit dem kleinen Bruder (5 Monate)Zuhause bin.
Dr. med. Ludger Nohr
Hallo, eine KiTa ist eine pädagogische Einrichtung. Das bedeutet, dass es die Aufgabe ist, die unterschiedlichen Kinder zu sehen und in Gruppen zu integrieren. Das geht mit einigen leichter, andere sind ängstlich oder schüchtern, andere heftig bis aggressiv. Das ist nicht einfach und mit der personellen Ausstattung (wann wird sich das endlich ändern und wir geben unseren Kindern das was sie brauchen?) oft nur bedingt zu schaffen. Trotzdem ist das Gespräch mit den ErzieherInnen zu suchen und Wege zu überlegen, wie Ihre Tochter integriert werden kann und auch aktives Mitglied der Gruppe werden kann.Da gibt es pädagogisch einige Möglichkeiten und ist meist nicht wirklich schwierig. Wenn die Gruppe noch zu groß ist, können kleinere Gruppen oder Einzelkontakte (Sport, Elterngruppen, Nachbarkinder u.a.) helfen, Ihre Tochter zu ermutigen und selbstsicherer zu machen. Wenn Sie das Gefühl Ihrer Tochter kennen haben Sie vielleicht eher die Möglichkeit es nachzuvollziehen und wissen auch, was Ihnen geholfen hat. Ihre Tochter braucht Ermutigung und Rückendeckung um die KiTa besser nutzen zu können (viel besser als zu Hause das Problem zu vertagen), wo im Übrigen die Kinder zwar noch keine Vorurteile haben, aber sehr direkt und verletzend sein können. Alles Gute dabei. Dr.Ludger Nohr
Sandra88
Der Papa ist auch im Homeoffice. Wenn es für sie besser wäre würde ich sie auch noch Zuhause behalten. Aber wir machen uns mittlerweile echt sorgen, dass sie dann nie lernt mit anderen umzugehen. Noch sind dieKinder ja eigentlich sehr offen anderen Kindern gegenüber, ohne Vorurteile. Und sie bekommt natürlich auch mehr mit in der Kita, dort gibt es Projekte es wird gebastelt, sie liebt den Kindersport. Ich habe ihr vieles davon bieten können und sie hat sich gut entwickelt, aber mit zwei Kindern ist es ungleich schwerer und gerade diesen sozialen teil kann ich eben schlecht fördern. Ich würde mich sehr über eine Einschätzung und Hinweise freuen. Vielen Dank.
Sommer39
Ich würde mich auch nicht mit der Antwort zufrieden geben, dass Ihr Kind mit der Beobachterrolle zufrieden ist. Wie wäre es, wenn Sie mit den Erzieherinnen mal überlegen, welches Kind/ welche Kinder grundsätzlich zu ihrem Kind passen könnte? Vielleicht können Sie ein Kind mit einem anderen Elternteil zu sich nach Hause zum Spielen einladen und sich regelmäßig wöchentlich treffen. Das hat bei unserer Tochter nach einigen Monaten geholfen. Könnten die Erzieherinnen nicht für eine Zeit näher Ihrem Kind dran sein und die Kontaktanbahnung zu anderen begleiten. Vielleicht könnten sie auch Stunden für eine Integrationsfachkraft beantragen, wenn sich nach einigen Monaten nichts verändert.
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