Mitglied inaktiv
Hallo Dr. Posth! Vor knapp 5 Wochen kam unsere Tochter zur Welt und unser Sohn (2,5 Jahre) bekommt damit zunehmend Probleme. Er war gut auf den Nachwuchs vorbereitet, leider hat dann die geplante ambulante Geburt wegen Komplikationen nicht stattfinden können. Das hat ihn sehr verunsichert, obwohl der Papa sich super um ihn gekümmert hat und die Zwei auch mehrmals am Tag im KH waren. Er hatte vor der Entbindung schon eine "Marotte", er schuckelt hin und her. Als Begründung gibt er an, dass das am Penis schön ist. Das steigert sich jetzt zusehends, vor allem, wenn die Kleine versorgt wird. Er bekommt aber viel Aufmerksamkeit, ich habe mit ihm alleine schon einige kleine "Ausflüge" (Eisdiele, alleine in die Stadt u.Ä.) gemacht. Die Großeltern und der Papa kümmern sich auch viel. Heute hat er der Kleinen absichtlich weh getan, hat sich auf sie gesetzt. Obwohl ich daneben stand, konnte ich es so schnell nicht verhindern. Ich habe ihn dann erstmal aus dem Zimmer geschickt, weil ich so geschockt war. Hinterher haben wir darüber geredet, er hat sich bei seiner Schwester entschuldigt und damit war es gut. Wie kann ich denn meinem Sohn es erleichter, dass da jetzt noch eine kleine Schwester da ist, die auch Aufmerksamkeit verlangt? Manchmal tut er mir sehr leid, aber andererseits kann er nun nicht ständig und überall im Mittelpunkt stehen. Seine Grenzen muß er ja auch kennen, er steckt auch mitten in der Trotzphase (zum Glück nicht ganz so heftig). Dieses Schuckeln stört mich doch sehr. Er bekommt dann auch einen hochroten Kopf und stöhnt dabei. Mittlerweile haben wir uns darauf geeinigt, dass er es nicht macht, wenn andere Leute dabei sind. Er geht dann in ein anderes Zimmer. Ist das okay? Das war jetzt ziemlich viel und ziemlich durcheinander. Danke fürs Lesen und für Tipps. Viele Grüße, Silke
Liebe Silke, die Zusammenhänge sind Ihnen ja klar. Das Schuckeln oder -sagen wir- ansatzweise Masturbieren ist für Ihren Sohn eine Methode geworden, seine inneren Spannungszustände abzubauen. Wenn Sie ihn davon abbringen wollen, müssen Sie ihm eine bessere Methode anbieten. Gemeinsame Unternehmungen sind schon ein gutes Mittel, aber im entscheidenden Moment, z.B. beim Wickeln seiner Schwester, wirkt es nicht nach. Geben Sie ihm etwas Verantwortung und stärken Sie seine Kompentenz, in dem er sich an der Pflege seiner Schwester beteiligen darf. Natürlich nur unter Ihrer Aufsicht, damit er sich im Affekt nicht noch einmal auf sie drauf setzt. Überlegen Sie sich, was Sie ihm anbieten können, z.B. ein neues Spiel, das er immer dann spielen darf, wenn die innere Spannung zu groß wird. Also z.B. wenn die Schwester gestillt oder gefüttert wird. so kommt man gut durch diese Phase hindurch. Viele Erfolg
Mitglied inaktiv
Hallo, meine beiden sind 2 1/4 Jahre und 8 Mon alt! (19,5 MOn Abstand) Und ich hab auch so meine Probleme! Es kam aber erst so richtig zum "Ausbruch" als der Kleine 3 Mon alt wurde! Draufsetzen (als Liebesbeweis wie ich jetzt feststellte) Beissen und Kneifen und schlagen (als Verteidigung). Machmal komm ich echt an meine Grenzen, wobei ich mir echt vorgenommen habe - jeden Abend ne Stunde was mit ihm zu unternehmen. Nur mit ihm allein und auch die Schlafenszeit mittags (beide schliefen nach einiger Zeit gleichzeitig - sehr gut für mich und den Haushalt!!!) gestalte ich nun so, dass ER viel Zeit bekommt! Nun hat sich es auch etwas gelegt. Heute hat er den Kleinen zum Ersten Mal gefüttert. Naja den Obstnachtisch - aber ich weiss noch nicht ob ich glücklich bin über die Möglichkeit, - was wenn er es jedesmal machen will dann komm ich aus dem Saubermachen gar nichtmehr raus und ob dann beide genügend abbekommen ist die Frage! Der Grosse isst dann nicht mehr sein Essen vor lauter Füttern und der Kleine bekommt weniger ab. Was mir auch sehr geholfen hat anfangs ein ganz strenger Tages bzw WOchenablauf: Montags Krabbelgruppe für den Grossen mit Brezel, Saiten, Gurke zum Mittagesssen (koch(t)e abends wenn der Papa da ist) Dienstags staubsaugen nach dem ALler satt und angezogen sind Küche ect Mittwochs einkaufen fahren bzw spaziergang morgens Donnerstags ... Also hab ich mir den Vormittag immer geplant und jede WOchen dasselbe gemacht. So kam der GRosse schnell in den neuen Tagesablauf rein. Der Kleine kam dann auch immer fast zur selben Zeit täglich entweder in den Laufstall oder Kinderwagen (hat dann eben da geschlafen wenn er müder wurde!) und der grosse hilft so gut es geht mit im Haushalt! Damit hab ich es nun bis Heute gut geschafft auch mit der Eifersucht ! Leider ist für den Grossen das Shcmusetuch nun viel viel wichtiger geworden auch unsere Nachbarn zu denen er schon immer "abhaut!" (was mir ja so gar nicht gefällt weil er dort ALLES darf!) Du schafftst es schon und wen n du mla Zeit hast dann mail doch mal! Grüsse Tanja
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