Mitglied inaktiv
Hallo! Julian 4J. sagte nun öfter: Mama ist dann ganz allein! Einmal, als es darum ging ihm zu erklären, dass die Mama nicht im Kindergarten bleiben kann (wir sind im Januar angefangen mit sanfter Eingewöhnung) und dann mal so, wenn ich ihm sage, dass ich in Ruhe was machen will. Wie ist diese Aussage zu verstehen? Kann ein pers. Eindruck bei ihm entstanden sein, den er an irgendwelchen Dingen festmacht. Fakt ist, dass wir immer zusammen sind. Außer dem KiGa gab es bislang nur uns beide. Der Papa war 2J. nicht verfügbar, weil er eine Krebserkrankung hatte, die nun überstanden ist. Wir haben uns erst im letzen Jahr wieder als "normale" Familie erlebt und die seelischen Wunden aus dieser Zeit heilen. Kann es sein, dass er gespürt hat, wie einsam ich war? Ich hatte Depressionen und war aufgrund von Schlafmangel nervl. angeschlagen. Wie gehe ich darauf ein? Kann ich ihm das schon erklären, um ihm die Verantwortung für die Mama, die er so offensichtlich äußert zu nehmen? Danke Petra
Liebe Petra, ja, das kann ein Kleinkind schon spüren, daß die Mutter unter Sorgen und Einsamkeit leidet, wenn der Vater krank ist oder auch sonst nicht einsatzbereit. Das Empathieverständnis fängt ja schon mit etwa 18 bis 24 Monaten an. Im übrigen trägt auch die Ablösung im Ki-ga dazu bei, über solche Empfindungen wie Alleinsein nachzudenken. Denn auch das geht jetzt langsam, weil das Kind anfängt zu begreifen, daß eigene Gefühle auch die von anderen Menschen sein können. Problematisch wird es, wenn die Kinder anfangen, sich für den Seelenzustand ihrer Eltern verantwortlich zu fühlen. Kommt eine solche Rollenumkehr in einer Familie zustande, nennt man das beim Kind Perentifizierung. Das ist niemals ein gute Entwicklung. Im Kindesalter müssen immer die Eltern die Stärkeren sein und die Geschicke des Lebens in der Hand halten. Viele Grüße und weiterhin gute Genesung für Ihren Mann!
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