Räubermichel
Sehr geehrte Dr posth,unser Sohn 26monate geht seit Mai in die Kita,sanfte eingewöhnung im April,im Mai kam unser zweites Kind zur Welt.seit den Sommerferien weint der Grosse sehr stark,wenn ich ihn in kindi bringe,laut Erzieherin 5 min,dann nichtmehr,wenn mein Mann ihn bringt,weint er garnicht,er sagt auch,will nicht in kindi u weint,beim Schuhe anziehen,,wenn ich ihn abhole,rennt er mir entgegen lachend u will sofort heim,wenn mein Mann ihn holt u er sieht mich zuhause rennt er vor mir lachend weg.Mittags erzählt er die ganze Zeit vom kindi,ist aber sehr anhänglich an mir.durch sein schlimmes weinen am Morgen habe ich mir schon uberlegt,ihn aus dem kindi zu nehmen,die Erzieherin war überrascht über meine überlegung,da sie das Gefühl hat,dass es ihm gut gefällt,2 Erzieher auf 10 Kinder.wie schätzen Sie sein verhalten ein?vielen dank!
Hallo, die Erzieherinnen bewerten in der Regel nur die positiven Reaktionen des Kindes, denn ihr Gefühl einer erfolgreichen Arbeit hängt davon ab. Dass ein Kind bei der Ablösung von der Mutter Probleme hat und Trennungsschmerz empfindet, wird billigend in Kauf genommen. Ihr Sohn ist erst 2 1/2 Jahre und somit auf eine Bezugserzieherin angewiesen. Gibt es die denn? Die würde ihm den Trennungsschmerz erleichtern. Dann wäre es dann wahrscheinlich eine Sache von 2 oder 3 Minuten oder es gäbe - wie anzustreben- gar kein Trennungsproblem. Die Väter sind, wenn sie vom Kind in der Loslösung schon gut akzeptiert sind, übrigens oft die bessere Bringeperson für den Ki-ga. Denn ihr Vorbild ist ja nicht das hängen an den Eltern, sondern das sich lösen. Immerhin ist Ihr Sohn einigermaßen ausgeglichen, wenn Sie ihn abholen, auch wenn er dabei manchmal seine kleinen Machtspiele auslebt. 1:5 als Betreuungsschlüssel ist grundsätzlich erst ab 3 Jahre angemessen, und auch da ist es noch die absolute Obergrenze. Sie müssen entscheiden, wie Sie vorgehen. Denken Sie daran, dass Ihr Sohn gerne da sein möchte, wo auch sein kleines Brüderchen ist. Vielleicht gönnen Sie ihm dieses Erlebnis eine Zeitlang. Dann will er vielleicht wieder von selbst in den Ki-ga. Viele Grüße
Ähnliche Fragen
Hallo Frau Henkes, Meine Tochter ist 20 Monate alt, und seit zwei Wochen befinden wir uns in der Kita-Eingewöhnung. Sie ist sehr gerne dort, interessiert sich für die anderen Kinder und nimmt auch Kontakt zu den Erzieherinnen auf – besonders zu einer von ihnen. Allerdings fällt ihr die Trennung von mir noch schwer: Sobald ich ihr sage, dass ...
Sehr geehrte Frau Henkes, unsere Tochter (2 Jahre 2 Monate alt) war an ihrem ersten Kita-Tag am 15.9. Feuer und Flamme. Auch am zweiten Tag spielte sie mit Freude und ließ sich auf die Erzieherinnen ein. Das neue, skandinavische Eingewöhnungsmodell, das dieses Jahr erstmalig in der Kita getestet wird, sah vor, dass ich die ersten beiden Tage im ...
Guten Abend Frau Henkes, unsere Tochter, 21 Monate, noch Einzelkind, befindet sich seit Längerem in einer Phase, in der sie auf gar keinen Fall ihre Spielsachen mit anderen, vor allem jüngeren Kindern, teilen möchte. Wir empfinden das als normal und erlauben ihr dieses Verhalten so gut es geht. Umgekehrt ist sie sogar schon ziemlich einsichtig, ...
Guten Tag Frau Henkes, unser Sohn, 20 Monate, geht seit September in die Krippe. Er kennt die Einrichtung bereits, da auch sein großer Bruder dort ist und so lief die Eingewöhnung problemlos. Wir sind dennoch langsam Schritt für Schritt vorgegangen, das Mittagessen hat er sich zum Beispiel irgendwann selbst eingefordert und auch mit dem Schla ...
Sehr geehrte Frau Henkes, unser Sohn (18 Monate) befindet sich seit dem 01.10. in der Eingewöhnung. Es handelt sich um eine kleine Einrichtung mit derzeit 6 Kindern und 2 Erzieherinnen. Künftig soll L. dort von Mo bis Do 8.15 bis 12.30 Uhr bleiben (Mittagschlaf wird zuhause gemacht). Bereits am ersten Tag hatte er wirklich Spaß und ist nach ...
Sehr geehrte Frau Henkes, Vielen herzlichen Dank für Ihre informative Rückmeldung zu meiner Frage vom 20.10. Seither wird die Situation immer schwieriger. Am Montag musste ich meinen Sohn bereits nach einer halben Stunde abholen, weil er immer wieder geweint hat. Er war fix und fertig als ich ankam. Am darauffolgenden Tag meinte die Erziehe ...
Hallo Frau Henkes, Im Moment ist unser Kleiner (3 Jahre alt) sehr trotzig, testet Grenzen und möchte vieles nicht machen (besonders beim Anziehen, aufräumen und aufs Klo gehen). Er sagt beim Anziehen oft er will das nicht oder: "Ich kann das nicht", obwohl er sich inzwischen ganz gut schon selber anziehen kann. Wenn etwas nicht auf Anhieb klapp ...
Hallo Frau Henkes, Es geht um meinen 5-jährigen Sohn. Er ist noch nie besonders gerne in den Kindergarten gegangen, aber es war dann okay. Seit drei Wochen weint er schon am Abend und das Abgeben ist sehr belastend für ihn und uns Eltern, weil er so traurig ist. Auf die Frage, warum er nicht gerne geht, antwortet er dass er Heimweh hat und es i ...
Liebe Frau Henkes Wir hatten gestern ein Gespräch in der Kita und ich habe am Abend zufällig einen Beitrag über PDA-Kinder gesehen. Ich erkenne einige Muster bei meiner Tochter und mache mir nun grosse Sorgen. Wir haben immer Mühe mit Anziehen (sie rennt weg oder fängt an etwas anderes zu tun), Zähneputzen und Frühstücken. Man muss sie immer ...
Sehr geehrte Frau Henkes, Unser Sohn (21 Monate) besucht seit dem 01.10.2024 eine Kleinkindergruppe mit 7 Kindern und 2 Erzieherinnen ( Mo bis Do 08.30 Uhr bis 12.30 Uhr). Nach einer etwas durchwachsenen Eingewöhnung und einer krankheitsbedingten Unterbrechung von 3 Wochen im November 2024 geht er seither regelmäßig. An sich geht er gerne hin, ...
Die letzten 10 Beiträge
- Plötzlich große Verlustangst
- Kita - Weinen wenn anderes Kind früher abgeholt wird
- Trilinguale Kinder ok?
- Stärkung Selbstbewusstsein vor OP
- Zweitmeinung Verdacht Autismus
- Unruhiges Baby und schlaflose Nächte
- Baby weint/schreit, wird laut gemaßregelt
- Geschwisterrivalität
- Trennung
- Besuch bei den Großeltern