Mitglied inaktiv
hallo.unser sohn 3j ist seit sep. 08 in einem kleinen kiga.er ist dort nicht wirklich "angekommen", will morgens nicht hin, geht meistens nur uns zuliebe hin. rahmenbedingungen im kiga sind problematisch:er findet nur an drei tagen i.d. woche statt,dauernd wechselnde gruppenzusammensetzung,kleiner raum, kaum draußen.er ist eher ein bewegungskind,will viel raus.auch sein wesen ist dort anders, eher unterwürfig und zurückhaltend, was er zuhause,bei freunden, auf dem spielplatz garnicht ist (da sind wir allerdings auch da). da wir denken,dass gerade kiga den kindern spaß,freude, spiel vermitteln soll, haben wir folgende fragen. ist es nun besser den kiga zu wechseln?was wenn der nächste auch nichts wird?verfestigt sich dann -psychologisch gesehen- ein negatives bild von kiga generell, wird dann für ihn kiga allgemein ein "schwarzes tuch" ?oder dauert es einfach nur bis er dort "angekommen" ist (obwohl er bereits seit sep 08 dort ist)?danke für ihre antworten!gruß
Hallo, Ihren Angaben zufolge ist Ihr Sohn schon mit 2 1/2 Jahren in den Ki-ga gekommen, was den Kriterien der frühen Fremdbetreuung entspricht. Die Maßstäbe hierfür sind sehr streng anzulegen, da sich das Kind noch mitten in der Selbstentstehungsphase befindet. Ohne sanfte Ablösung und ohne Ersatzbezugsperson geht es nicht. Die Vorgaben der OECD oder z.B. der Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin sind unbedingt einzuhalten. Das scheint bei Ihrem Ki-ga nicht der Fall zu sein. Insofern ist damit zu rechnen, dass Kinder, die nicht gerade ihrem Alter weit voraus sind, Schwierigkeiten bekommen. Wenn sie sich sicher sind, dass der andere Ki-ga in dieser Hinsicht besser ist, würde ich Ihnen empfehlen zu wechseln. Wenn nicht, würde ich ein solches Kind erst einmal wieder aus dem Ki-ga heraus nehmen und ihm eine Verschnaufpause gönnen. Nach Stabilisation der Entwicklung sollte man mit den entsprechenden Vorgaben neu starten. Viele Grüße
Ähnliche Fragen
Sehr geehrte Frau Henkes, vor ca. 2 Wochen haben wir vom Kinderpsychiater bei meinem Sohn eine ADHS Diagnose erhalten. Er war schon als Kleinkind immer sehr aktiv und impulsiv, jedoch wurde aufgrund seines Alters damals noch mit der Diagnose gewartet. Nun besucht er seit 5 Monaten einen neuen Kindergarten. Die ersten Monaten war wohl auch auffä ...
Sehr geehrte Frau Henkes, in meinem Kopf fahren die Gedanken Karussel und ich bräuchte tatsächlich einmal einen fachkundigen Rat von Ihnen; auch wenn ich weiß, dass die Situation von außen betrachtet sicherlich schwer einzuschätzen ist. Ich muss mir das alles von der Seele schreiben, es wird sicherlich lang.... Meine Zwillinge sind etwas über 3 ...
Liebe Frau Henkes, da einige Auffälligkeiten bestehen, mache ich mir Sorgen um meine Tochter, 4 Jahre alt. Beim Psychologen bzw. Ergotherapeuten muss ich bis zu einem Jahr auf einen Termin warten und die Kinderärztin konnte bisher auch nicht weiterhelfen. Es geht unter anderem darum: Sie spricht flüssig und im privaten Umfeld viel, aber im Kind ...
Schönen guten Tag Meiner Tochter (5) macht es ziemlich zu schaffen wenn sie im Kindergarten, oder auch beim Turnen welches sie nebenbei macht, einem anderen Kind die Hand geben muss. Sie war schon immer sehr zurückhaltend anderen gegenüber und mag auch kein Körperkontakt ausser bei uns Eltern, ihren Grosseltern, ihrer besten Freundin und ein pa ...
Hallo Frau Henkes, wir haben folgende Situation, unsere Tochter 5,5 Jahre möchte im Kindergarten wenn ein anderes Kind Geburtstag feiert und etwas zum Essen mitbringt oder beim gesunden Frühstück nichts essen. Gekommen ist es dazu weil sie vor einem Jahr als ein Geburtstag war sich übergeben musste. Seitdem möchte sie nichts mehr essen. ...
Liebe Frau Henkes, Erstmal vielen Dank, dass Sie sich immer wieder die Zeit nehmen uns Eltern zu helfen, um Situationen besser zu Verstehen und Handlungsempfehlungen geben. Das ist immer wieder eine große Hilfe. Ich wende mich heute bezüglich meines Sohne (fast 6 Jahre alt) an Sie. Er ist ein aufgeweckter Junge, der eigentlich immer sehr bel ...
Liebe Frau Henkes, unser Sohn hat seit September von der Krippe in den Kindergarten gewechselt, er ist jetzt 3 Jahre und 8 Monatr alt. Seit einigen Wochen ist er nachmittags nach dem Abholen weinerlich, jammert viel, beleidigt und kommandiert uns herum und alles eskaliert. Im Kindergarten macht er neuerdings keinen Mittagsschlaf mehr und i ...
Sehr geehrte Frau Henkes, unser Sohn ist 3,5 Jahre und seit Mitte September dieses Jahres in der Kita-Eingewöhnung. Anfangs war er sehr interessiert und wollte alles entdecken. Nach einer Störung in der Eingewöhnung, was ihn verunsichert hat (er musste in den Garten, obwohl er nicht wollte. Er wollte mich anrufen und durfte nicht) und durch ein ...
Sehr geehrte Frau Henkes, Vielen Dank für die Möglichkeit, Ihnen Fragen stellen zu können. Mein Sohn ist jetzt 16 Monate alt und geht seit dem 14. Lebensmonat in den Kindergarten. Die Gruppe ist klein, die Eingewöhnung hat gut geklappt und er ist aufgeschlossen, neugierig und kontaktfreudig. Er geht von 8:30 bis 15 Uhr, anfangs nur bis 12. E ...
Hallo! Ich würde gerne ihre Einschätzung zu folgender Situation wissen. Meine Tochter ist gerade 4 Jahre alt geworden und geht seit Sommer in den Kindergarten. Davor war sie in der Krippe. Sie ist ein fröhliches, aufgeschlossenes Kind. Vor einem Jahr, da war sie gerade 3 Jahre alt, haben die Erzieherinnen mich darauf angesprochen, dass sie noch ...
Die letzten 10 Beiträge
- Übergänge gestalten
- Trennungsschmerz
- Wackelzahnpubertät oder auffälliges Verhalten?
- Wie viel Macht / Mitbestimmung für einen 8-jährigen
- richtiger Umgang in herausfordernder Phase
- Konsequentes Verweigern des Toilettenganges
- 6 Jährige plötzlich Probleme mit Trennung im KIGA
- Verhalten durch Angst?
- Plötzlich große Verlustangst
- Kita - Weinen wenn anderes Kind früher abgeholt wird