Hallo H Dr. Posth, unsere Tochter (34 Mon) geht seit 2,5 Wochen in den KiGa. Wir hatten zur Eingewöhnung 4 Spielenachmittage. im KiGa ist sie von Anfang an alleine. Am 1. Tag 2 Std & jetzt max. 4 Std. In der Gruppe 14 Kinder neu, viele weinen. Anfänglich weinte Mia beim verabschieden im KiGa, jetzt fängt es teilweise schon zu Hause an. Sie möchte da nicht hin. lässt sich problemlos innerhalb von Sekunden von Erzieherin trösten. Die Erzieherinnen mag sie, erzählt auch viel und wir spielen zu Hause immer auf ihrem Wunsch das Rollenspiel KiGa. Lt Erzieherin verhält sie sich ganz normal. Jammert zwischendurch & fragt, wann sie wieder abgeholt wird. würde aber nicht richtig weinen. Sie würde bei spielen mitmachen, wäre aber etwas zurückhaltend..würde nicht in eine Gruppe Kinder gehen & mitspielen, bleibt lieber bei Erzieherin, alleine oder einem Kind. Das ist normal oder? sie war auch in Minigruppen immer etwas ruhiger. lt. erz. sollen wir uns keine Sorgen machen. Danke!
Hallo, nein, das ist leider nicht normal. Es zeigt, dass Ihre Tochter, obwohl sie ja schon fast 3 Jahre alt ist, noch keine zuverlässige Ablösung erreicht hat. Die Erzieherin ersetzt ihr die fehlende Mutter und in die Gruppe der anderen Kinder traut sie sich nicht. Ds ist aber nicht der Sinn der Ki-gas. Überdies zeigt sie auch zu Hause schon Erwartungsängste, die sie offensichtlich auch nicht durch das Rollenspiel überwinden kann. die Erzieherinnen sind auf Erfolg getrimmt. Sie sehen die feinen Zeichen der misslingen Ablösung nicht oder wollen sie nicht sehen. Allzu gerne wieder behauptet, das gehöre sich so bei der Eingewöhnung. Aber nur Sie können entscheiden, ob Sie diese nur halbe Ablösung weiter mit Ihrer Tochter durchziehen wollen, oder erst einmal unterbrechen. Viele Grüße
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