Mitglied inaktiv
Guten Tag! Es kommt öfter vor, daß wir auf ein gleichaltriges, mit unserem Sohn (4J), befreundetes Kind aufpassen während dessen Eltern arbeiten sind (unregelmäßige Arbeitszeiten, aktuell Ferien). Unser Sohn und das andere Kind spielen auch sonst oft und gerne zusammen, es ist oft bei uns (Nachbarn). Wenn das Kind aber quasi "zur Betreuung" bei uns ist, gibt es öfter Probleme und ich merke dann ganz stark, daß das andere Kind unbedingt eine Bezugsperson braucht (mich), die sich auch vorrangig um es kümmert, klebt dann quasi an mir (sonst spielen die beiden oft ganz toll alleine). Wenn ich mich wirklich gut u. vorrangig um das Kind kümmere, geht es. Das kann soweit gehen, daß meine eigenen beiden Kinder (2+4) meinem Gefühl nach zu kurz kommen, und das tut mir auch leid. Bsp. meine Kleiner will auf meinen Schoß, das andere Kind auch, ich nehme das andere Kind, unser Sohn weint ganz stark. Was würden Sie uns raten? Haben meine eigenen beiden Kinder wirklich einen Nachteil dadurch?
Hallo, einen Nachteil objektiv wahrscheinlich nicht, weil Sie ohne das andere Kind eben sehr zugewandt auch mit Ihren eigenen Kindern umgehen. Subjektiv aber doch, weil jedes Kind seine Eltern erst einmal immer für sich selbst beansprucht. Man muss seinem Kind schon viel erklären, um zu erreichen, dass es eigene Gunstbezeugungen fremden Kindern gegenüber protestlos hinnimmt. Das Exklusivgebot der Liebe fängt schon im Kindesalter an. Schon bei älteren Säuglingen erlebt man solche Reaktionen. So tut man als Eltern gut daran, sich in seinen Gunstbezeugungen fremden Kindern gegenüber in Gegenwart der eigenen Kinder sehr zurückzuhalten und immer dafür zu sorgen, dass das eigene Kinder einen emotionalen Ausgleich bekommt. Wenn es ältere Kinder sind, kann man ihnen natürlich erklären, warum man so handelt und dass dieses Handeln an die Liebe zu den eigenen Kindern nicht heran reicht. Viele Grüße
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