Mitglied inaktiv
Lieber Dr. Posth,im August 2010 müssen wir unsere Tochter (dann ca. 20 Mon) in eine Kita-Krabbelgruppe geben.Nun habe ich mir alles schon durchgelesen bzgl. Sanfte Ablösung etc.Ich habe unwahrscheinliche Angst etwas in unserer Beziehung zu zerstören.Haben Sie noch Tipps,wie wir es weiter schaffen (Papa,Mama,Kind) in den kommenden Monaten die Beziehung weiter so zu festigen,dass kein „Schaden“ zustande kommt?Unsere Kleine ist sehr aufgeweckt,trotzallem auch sehr anhängl.-bei Papa u.Mama gleichermaßen.Wir lassen sie nie schreien,sie wird immer in Schlaf begleitet u.getröstet.Ich hatte leider eine nicht so schöne Kindheit u.will natürlich selber nichts falsch machen.Mein Therapeut empfahl mir lieber eine Krabbelgruppe als TaMu.Wie sehen Sie als absoluter Fachmann dieses?Bin bissel verunsichert. Eine schöne Woche und ganz lieben Dank, Nicole
Liebe Nicole, mit der sanften Ablösung, wenn sie richtig durchgeführt wird, kann Ihrer Tochter ja nichts passieren. Allerdings ist ein Kleinkind unter 2 Jahre alt tatsächlich noch sehr verletzlich und die Trennung von der Bezugsperson muss unbedingt abgefedert sein durch eine Ersatzbezugsperson an dem Ort, an den sie außerhalb von Zuhause gebracht wird. Die einzige Vorbereitung für diesen Akt, die möglich ist, ist das Voranschreiten der Loslösung. Das heißt, der Vater ist sehr gefragt. Manchmal hat es sich als gut erwiesen, wenn der Vater sein Kind in die Ki-ta gebracht hat. Ansonsten ist das, was Sie aufzählen zum Großwerden Ihrer Tochter, von der Basis her ebenfalls gut geeignet, Loslösungsprozesse angstfrei zu ermöglichen. Dass eine Krabbelgruppe in der Ki-ta besser sei als ein Tagesmutter hängt sehr von den jeweiligen Begleitumständen ab. Generell ist es eher umgekehrt. Bei der Tagesmutter ist die Konstanz der Bezugsperson für das Kind deutlicher und meist hat eine solche weniger Kinder zu betreuen. Viele Grüße
Ähnliche Fragen
Guten Abend Frau Henkes, unsere Tochter, 21 Monate, noch Einzelkind, befindet sich seit Längerem in einer Phase, in der sie auf gar keinen Fall ihre Spielsachen mit anderen, vor allem jüngeren Kindern, teilen möchte. Wir empfinden das als normal und erlauben ihr dieses Verhalten so gut es geht. Umgekehrt ist sie sogar schon ziemlich einsichtig, ...
Guten Tag Frau Henkes, unser Sohn, 20 Monate, geht seit September in die Krippe. Er kennt die Einrichtung bereits, da auch sein großer Bruder dort ist und so lief die Eingewöhnung problemlos. Wir sind dennoch langsam Schritt für Schritt vorgegangen, das Mittagessen hat er sich zum Beispiel irgendwann selbst eingefordert und auch mit dem Schla ...
Sehr geehrte Frau Henkes, unser Sohn (18 Monate) befindet sich seit dem 01.10. in der Eingewöhnung. Es handelt sich um eine kleine Einrichtung mit derzeit 6 Kindern und 2 Erzieherinnen. Künftig soll L. dort von Mo bis Do 8.15 bis 12.30 Uhr bleiben (Mittagschlaf wird zuhause gemacht). Bereits am ersten Tag hatte er wirklich Spaß und ist nach ...
Sehr geehrte Frau Henkes, Vielen herzlichen Dank für Ihre informative Rückmeldung zu meiner Frage vom 20.10. Seither wird die Situation immer schwieriger. Am Montag musste ich meinen Sohn bereits nach einer halben Stunde abholen, weil er immer wieder geweint hat. Er war fix und fertig als ich ankam. Am darauffolgenden Tag meinte die Erziehe ...
Hallo Frau Henkes, Im Moment ist unser Kleiner (3 Jahre alt) sehr trotzig, testet Grenzen und möchte vieles nicht machen (besonders beim Anziehen, aufräumen und aufs Klo gehen). Er sagt beim Anziehen oft er will das nicht oder: "Ich kann das nicht", obwohl er sich inzwischen ganz gut schon selber anziehen kann. Wenn etwas nicht auf Anhieb klapp ...
Hallo Frau Henkes, Es geht um meinen 5-jährigen Sohn. Er ist noch nie besonders gerne in den Kindergarten gegangen, aber es war dann okay. Seit drei Wochen weint er schon am Abend und das Abgeben ist sehr belastend für ihn und uns Eltern, weil er so traurig ist. Auf die Frage, warum er nicht gerne geht, antwortet er dass er Heimweh hat und es i ...
Liebe Frau Henkes Wir hatten gestern ein Gespräch in der Kita und ich habe am Abend zufällig einen Beitrag über PDA-Kinder gesehen. Ich erkenne einige Muster bei meiner Tochter und mache mir nun grosse Sorgen. Wir haben immer Mühe mit Anziehen (sie rennt weg oder fängt an etwas anderes zu tun), Zähneputzen und Frühstücken. Man muss sie immer ...
Sehr geehrte Frau Henkes, Unser Sohn (21 Monate) besucht seit dem 01.10.2024 eine Kleinkindergruppe mit 7 Kindern und 2 Erzieherinnen ( Mo bis Do 08.30 Uhr bis 12.30 Uhr). Nach einer etwas durchwachsenen Eingewöhnung und einer krankheitsbedingten Unterbrechung von 3 Wochen im November 2024 geht er seither regelmäßig. An sich geht er gerne hin, ...
Hallo, meine Tochter ist jetzt 5 Jahre und 8 Monate alt, wird also bald 6 Jahre alt und in diesem Jahr steht auch die Einschulung an. Mein Kind ist noch nie gerne in den Kindergarten gegangen. Jeden Morgen sagt sie, sie will nicht hin. Mal schreit sie phasenweise alles zusammen wenn sie dahin muss, mal ist das abgeben etwas leichter ohne Tränen abe ...
Sehr geehrte Frau Henkes, Unser Sohn ist 22 Monate alt und geht seit dem 01.10.2025 in eine Kleinkindergruppe mit derzeit 6 Kindern und 2 Erzieherinnen (Mo bis Do, 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr). Die Eingewöhnung lief holprig. Einige Wochen ging er gerne und ohne Tränen beim abgeben hin. Seit 3 Wochen ist es jedoch sehr schwierig. Er weint morgens und ...
Die letzten 10 Beiträge
- 3,5 jährige schläft nicht in ihrem Bett
- Kind 9 hat viele gedanken und stellt viele "Angst" fragen
- Kindergarten lehnt meinen Sohn aufgrund von "auffälligem Verhalten" ab
- Kita - Kind will nicht gehen
- Kind fast 4 wird nicht trocken
- Kita
- 6jähriger Junge zunehmend gemein
- Soziale Kontakte anbahnen
- Übergänge gestalten
- Trennungsschmerz