Carina30
HH Dr. Posth, Tochter sensibel 4J alt, im Kiga seit Sie 3 ist, erst unsanfte Eingewöhnung nun Gruppenwechsel innerhalb Kiga und beim 2. mal sanfte Eingew., verständnisvolle Erz. mit denen Sie auch kuschelt, weint nun seit ein paar Tagen wieder herzzereißend wenn ich gehe und sagt, Sie will nicht in den Kiga bzw. ich soll dableiben. Nach 1 min. wenn ich weg bin hört Sie auf zu weinen, spielt begeistert und gelöst, lacht, fragt nicht nach mir. Was tun? Trennungsangst? Wenn ich Sie abhole, läßt Sie alles stehen und liegen, rennt freudestrahlend auf mich zu, schaut mir in die Augen und wirft sich mir in die Arme und sagt "ich bin so glücklich, dass Du da bist". Können wir das so weiterlaufen lassen? Oder soll ich wieder ein bißchen in der Füh da bleiben und erst dann gehen? Oder ist ein schneller Abschied der bessere Weg? Das empfehlen die Erz. Zögert Sie den Abschied raus? Im Moment ist Sie zu Hause auch etwas anhänglicher als sonst. ielen Dank
Hallo, eine einmal durchgeführte harte Ablösung hängt den Kindern nach. Der entstandene Anpassungsprozess steht dann immer auf tönernen Füßen. Sobald ein neue Irritation kommt, kehrt in das Kind die alte Angst zurück. Sicher war es gut, beim Gruppenwechsel die bessere Variante zu wählen, d.h. sanfte Ablösung. Allerdings hat das nur Gültigkeit, wenn Sie selbst diesen Übergang begleitet haben. Jetzt muss aber auch in der neuen Gruppe etwas ins Ungleichgewicht geraten sein, so dass sich Ihre Tochter gemahnt fühlt, doch wieder auf einer anfänglichen Begleitung durch Sie zu bestehen. Aus Machtgelüsten, wie Erzieherinnen gerne behaupten, machen das die Kinder nicht. es ist ihnen schon ernst. Sie können mit Ihrer 4-jährigen Tochter jetzt aber Absprachen ausmachen. so wäre es sinnvoll, wenn sie verienbarten, dass sie nur bis zum Morgenkreis bleiben oder nur 10 Minuten oder bis das befreundete Kind kommt usw. Konflikte in diesem Alter löst man am besten durch das Regelprinzip, und dazu zählen auch solche Vereinbarungen. Viele Grüße
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