Mitglied inaktiv
Lieber Dr. Posth, unsere Tochter (3)haben wir wieder aus dem Kiga rausgenommen (siehe http://www.rund-ums-baby.de/entwicklung/mebboard.php3?step=0&range=20&action=showMessage&message_id=24535&forum=155).Sie erholte sich gut, war wieder vergnügt,schläft wieder gut,ihre neu aufgeflammte Eifersucht auf Babybruder legte sich.Jetzt sagt sie schon hin u wieder, sie möchte in den Kiga,würde auch nicht mehr weinen.Sie erscheint mir unausgelastet zu Hause,fordert fast permanente Aufmerksamkeit.Kann mich kaum um den Kleinen bemühen.Alle Zuwendung, die er bekommt, möchte sie sofort auch, sei es tragen,Milchflasche,spielen, Babybrei.Sie fordert mich ständig,geht das mal nicht,heult u kreischt sie nur herum.Schwankt ständig hin u her zwischen Baby spielen u groß sein wollen.Ihren Schnuller braucht sie wieder fast ständig,auch tagsüber. Werden Sie aus diesem Verhalten schlau?Wie reagiere ich richtig (z.B. auf Babyspiel, Heulerei,immer schnullern wollen?)Wie helfe ich ihr u meinen Nerven?
Hallo, es ist eigentlich nicht schwer, aus dem Verhalten Ihrer Tochter schlau zu werden. Daß es nervt, kann ich auch gut nachempfinden, so schnell wird das aber noch nicht vergehen. Mit dem Kindergarten hat das im Moment wohl nichts mehr zu tun, sondern mehr mit der aufkommenden Geschwisterrivalität. Die Größere hängt jetzt zwischen wieder aufkommenden Bindungsbestrebungen und weiter bestehenden Loslösungstendenzen. Dabei kann sie sich nicht entscheiden. Deswegen schwankt sie ständig hin und her. Mit dem Babyspielen erfüllt sie sich noch uralte Bedürfnisse, die noch nicht ganz zur Ruhe gekommen sind. Das ist legitim und sollte ihr auch gewährt werden. Ansonsten wäre es "heilsam", wenn viel von Vater oder Großeltern mit ihr unternommen würde, auch um sie aufzuwerten. Wenn das dann im nächsten Jahr mit einer sanften Loslösung im Ki-ga wieder funktioniert, läßt das häusliche Problem schnell nach. Viele Grüße
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