Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

Frühe Entwicklung

Frage: Frühe Entwicklung

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Ich bin Mutter von vier Kindern (5,4 und Zwillinge von 21 Monaten). Meine älteste Tochter besucht seit ein paar Wochen die erste Klasse. Sie ist ein recht frühes Kann-Kind (ist im Oktober fünf geworden). Obwohl wir zunächst große Bedenken hatten, vorallem ob sie es von ihrer sozialen Entwicklung her schafft, kommt sie in der Schule nach unseren Eindruck gut zurecht. Nun tut sich ein anderes Problem auf: Einer unserer Zwillinge (das Mädchen) interessiert sich sehr für die Hausaufgaben ihrer älteren Schwester und ich habe den Eindruck, wenn ich sie lassen würde, würde auch sie schon anfangen zu lesen. Sie kann einzlene Laute akustisch diskriminieren und einfache Wörter erlesen (sich den Sinn erschließen). Die Rechenaufgaben (Plus und Minus bis zehn) kann sie auch. Was mache ich mit meiner Tochter? Soll ich diese Fähigkeiten unterstützen oder sie von den Hausaufgaben ihrer Schwester fernhalten? Viele Grüße, Katharina


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

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Liebe Katharina, 21 Monate kommt mir zwar auch ein bißchen sehr früh vor, denn unter drei Jahren ist es kaum möglich, daß ein Kind Mengenvorstellung hat, aber es soll ja auch Ausnahmen geben. Machen Sie doch einmal den Würfeltest und fragen Sie Ihre Tochter, welche Zahlen auf dem Würfel stehen, nach dem Sie ihr diese einmal genannt haben. Kann sie diese dann ohne nachzuzählen in kürzester Zeit benennen, dann muß sie ein Mengenverständnis besitzen und dann kann sie auch rechnen. Automatisch sechs zu sagen, wenn man drei plus drei vorsagt, ist noch kein Rechnen. Über Frühbegabung ist hier übrigens schon viel gesagt worden. Bitte mal das Stichwortverzeichnis bemühen. Viele Grüße


Mitglied inaktiv

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moment, wenn ich das jetzt richtig lese dann will Dein Kind mit 21 Monaten Lesen??? Genau, und ich verkauf nem Eskimo gleich nen Kühlschrank! Warum nur immer diese Fakes???


Mitglied inaktiv

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Oh bitte, denk Dir doch was aus, wobei man wenigstens ins Grübeln kommt, wenn Du hier ein Fake reinsetzt. Mein Beileid Marina


Mitglied inaktiv

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Hallo Katharina, ich halte dein Posting, im Gegensatz zu den anderen, nicht für ein Fake. Es wird immer Kinder geben, die ihre Interessen in einer anderen Reihenfolge entwickeln als es sonst üblich ist. Ob sie diese Interessen beibehält oder ihre Aufmerksamkeit bezüglich Lesen/Rechnen irgendwann stoppt, um sich anderen Dingen hinzuwenden (und dadurch wieder auf dem gleichen Stand ist wie andere Gleichaltrige), ist eine Frage, die nur die Zeit klären wird. Lass deine Tochter machen, was sie möchte, pass allerdings auf, dass sie sich nicht selbst mit ihrem Wissensdurst überfordert und sorge für einen motorischen Ausgleich. Dadurch, dass deine andere Tochter bereits mit vier Jahren zur Schule gekommen ist, gehe ich davon aus, dass auch sie in diesem Alter bereits Anzeichen einer anders gelagerten Begabung gezeigt haben wird und du dich, bedingt durch die Anforderungen an eine frühe Einschulung, schon mit der Thematik beschäftigt haben wirst. Darf ich fragen, warum ihr euch für eine derart frühe Einschulung entschieden habt? LG Anda


Mitglied inaktiv

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Wir haben uns für die frühe Einschulung entschieden, weil die Erzieherinnen im Kindergarten dazu geraten haben, unsere Tochter den schulischen Test für Kann-Kinder mit überdurchschnittlichem Erfolg bestanden hat, die Schulleitung und die Ärztin uns dazu geraten haben und weil wir uns letztendlich in langen Gesprächen haben überzeugen lassen, weil unsere Tochter im nächsten Jahr möglicherweise unterfordert wäre. Ich besuche demnächst eine Elternfortbildung für Betroffene mit (möglicherweise) frühbegabten Kindern und von der Schulbehörde steht bei unserer ältesten Tochter auch noch ein Test an. Viele Grüße, Katharina


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