Mitglied inaktiv
Hallo Dr. Posth ! Meine Frage ist folgende : Wir waren mit unserer Tochter im Aug. zur U 8. (sie wird im 2 Wochen 4 Jahre alt ). Im KiGa hatte man uns darauf hingewiesen, dass sie sich nicht so sehr fürs malen und basteln interessiert, zum Beispiel Kreise ausschneiden. Hatte mir bisher nicht so sehr Gedanken darum gemacht, da sie ansonsten ein aufgewecktes Kind ist ( kann bis 10 zählen, die Grundfarben und einige andere Farben auseinanderhalten, spricht sehr komplex, wenn auch mit einem durch eine Zahnlücke bedingten SCH-Fehler). Ferner behauptete der KiGa, sie sei zu dünn (15,4 kg bei 104 cm). Ich selbst bin auch sehr schlank (50 Kg bei 166 cm, vor meiner jetzigen Schwangerschaft). Die Kinderärztin meinte bei der U 8, es sei alles in Ordnung. Sie sei halt ein Kind, dass lieber in Bewegung ist, viel draussen spielen, toben etc., dass mit dem malen und basteln käme schon noch.Auch Gewicht und Grösse seien in Ordnung. sie meinte Papa sei halt gross (190cm) und Mama halt schlank, wir sollten uns keine Sorgen machen. Das hab ich im KiGA auch mitgeteilt und nun kam der Hammer : Die Ärztin hätte keine Ahnung, das Kind hätte ADS (sie hats halt nich so mit dem Stillsitzen) und ich sollte doch mal eine kompetentere Ärztin aufsuchen. Ich weiss, dass ich der Ärztin vertrauen kann und bin auch sehr zufrieden mit ihr, aber mit dem Nicht-Stillsitzen-Können und ADS hat mich der KiGA jetzt doch ein wenig verunsichert. Für ihre Meinung wäre ich sehr dankbar. mfG Ileana
Liebe Illeana, nicht still sitzen können ist eine Beobachtung, die auf abertausend Kinder zutrifft. Diese schlichte Beobachtung reicht bei weitem nicht aus, die Vermutung auf eine ADHS anzustellen. So etwas tun nur Laien. Leider versteigen sich zuviele Kindergärtnerinnen dazu, die Mütter mit diesem Verdacht "aus der Reserve zu locken" und KiÄ damit zu verunglimpfen, weil sie es angeblich nicht erkannt hätten. An dem, was Sie schildern, kann ich bei Ihrer Tochter nicht Verdächtiges erkennen. Die Diagnose ADHS kann man aus definitorischen Gründen ohnehin erst im Schulalter sicher stellen. Man hat das bewußt so eingerichtet, weil die vielen Unruheerscheinungen im Kleinkindalter vielfach noch als normal gelten müssen. Das fehlende feinmotorische Geschick Ihrer Tochter sollte aber im Kindergarten Beachtung finden und innerhalb der nächsten 2 oder 3 Jahre, also bis zur Schule, aufgearbeitet werden. Eine Anforderung an die Erzieherinnen! Viele Grüße
Mitglied inaktiv
Ich finde an deiner Beschreibung nichts Beunruhigendes. Kann sein, die Erzieherinnen haben einen der hunderten ADS-Ratgeber gelesen, nach deren "Klassifizierung" wohl jeder 2. Mensch ADS hätte. Schau evtl. mal unter http://www.ads-kritik.de - setzt sich kritisch mit der ganzen Problematik auseinander.
Mitglied inaktiv
Gruss Ileana
Mitglied inaktiv
Hallo, ich bin eigentlich etwas schockiert, inwiefern sich erzieherinnen anmassen eine solch schwerwiegende diagnose zu stellen. ich selbst bin grundschullehrerin und kenne ads kinder, solche die wirklich in langen sitzungen bei spezialisten daraufhin getestet sind. deine tochter klingt nach einem ganz normalen kind. ads ist eine modeerscheinung, die zum glück nicht jedes etwas anstrengenderes kind hat, dass vielleicht einfach noch kein interesse am basteln hat. ich hatte als kind auch keine lust dazu und bin nicht ads. aber mit ads hat man eine diagnose und kann ganz einfach sagen:"das kind ist krank." und muss sich nicht weiter darum kümmern. entschuldigung ich rege mich immer wieder darüber auf. gruß sabeth
Mitglied inaktiv
Hallo, mein Sohn gehört zu den Kindern, die gerne stundenlang malen und basteln und sehr vertieft spielen, aber weniger rumtollt. Laut seiner "Erzieherin" hat er autistische Züge, da er so zurückhaltend ist und er in seinem Alter sehr viel mehr aus sich rausgehen sollte. Das hat mich zunächst genauso verunsichert wie Dich die Aussagen ihrer Erzieherin. Heute #ärgert es mich nur noch was sich solche Menschen erlauben und mit ihrem pseudowissenschaftlichem Geschwafel veranstalten. Unsere Kinder sind eben verschieden, was in einer Gruppe ja auch seinen Vorteil hat. Der beste Freund meines Sohnes ist übrigens auch sehr lebhaft und die beiden verstehen sich blendend, weil sie sich geradezu perfekt ergänzen. LG
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