Guten Tag Frau Henkes,  Meine Tochter (2 Jahre und 10 Monate) war vor dem KiGa-Beginn bei meiner Freundin, während ich gearbeitet habe. Sie hat sich täglich sehr auf den Besuch gefreut und hatte keine Trennungsängste. Danach begann die Eingewöhnung meiner Tochter im Kindergarten – zunächst sorglos, endete aber nach wenigen Wochen mit heftigen Reaktionen.  Sie krallte sich an mich fest und schrie um ihr Leben (das passierte am zweiten Tag, wo ich sie alleine gleich am Morgen ließ. Insgesamt war es 4 Tag). Sie ließ sich aber nach weniger als 10 Min von den Erzieherinnen beruhigen.  Außerdem gab es Nebenwirkungen, wie Einnässen in derselben Nacht, sie suchte mich plötzlich mehrere Nächte hintereinander im Schlaf, wurde wach etc.  Eigentlich ist sie vom KiGa begeistert, auch von den Erzieherinnen. Hat aber große Angst, dass ich sie wieder alleine dort lasse.  Nach viel Überlegung habe ich privat umorganisiert, sodass wir für 1,5 Monate auf KiGa verzichten können. Ich habe außerdem wahrscheinlich eine Möglichkeit meine Tochter in einen Wald-KiGa zu schicken. Sie wollte nämlich immer raus, was dort nicht sehr häufig getan wird. Außerdem verspreche ich mir im Wald weniger Hektik, weil meiner Tochter im Gebäude zu laut war und sie beim mehrstündigen Aufenthalt ohne mich in den Ruheraum wollte.  Beide Male wenn ich meine Tochter fragte, wie es war, sagte sie nicht gut, obwohl sie super gut gelaunt war vor dieser Frage. Sollte ich in Zukunft mein Kind lieber erstmal nicht danach fragen, um es nicht damit zu verknüpfen, dass sie ohne mich dort ist?  Sind Trennungsängste mit solchen Nebenwirkungen normal? Macht es Sinn in 1,5 Monaten wieder zu versuchen oder wäre es besser gewesen, das jetzt einmal durchzuziehen? Wird sie sich überhaupt in 1,5 Monaten so viel weiterentwickeln? Meine Tochter ist dann frische 3 Jahre alt.  Vielen Dank für Ihre Antwort und Mühe  Mit freundlichen Grüßen  Frau Stadler