Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

Eingewöhnung Kiga, Sohn will nicht gehen

Frage: Eingewöhnung Kiga, Sohn will nicht gehen

Nelly42

Beitrag melden

Guten Tag Dr. Posth,Sohn 39 M, Eingew seit 4 Wo. Sanfte Eingew mit BezErz lt. Konz. 1. Tag dabei, 2. Tag für 1 Std gegangen, 3. Tag für 2 Std, am 4. Tag (Freit) Bringen/Holen (3 1/2 Std), alles nach Absprache u ohne Tränen, nicht aus Überzeug sond. auf Druck der Erz. Montg totaler Rückschritt. Durfte nicht gehen, er wollte nichts mitmachen, war gegen alles! Findet sonst schnell Freunde, fällt ihm jedoch im KiGa schwer (piekst Kids zur Kontaktaufn. was diese natürl.nicht mögen!). 2. Woche alles auf Anfang, bin bei ihm geblieben, bei der Kontaktaufn. unterstützt. Für ihn erreichbar in der Halle. Langsam Fortgehen gesteigert bis hin zu kompl. Vormittag. Sichtl verändertes Verhalten, fröhlich, ging auf Kids/Erz. zu, bewegte sich selbstsicher. Weiterhin mit körperl. Kontaktaufn. Nach langem WE wieder schwierig, Trenng erneut langsam gesteigert. Sätze wie "habe Angst, Jungs hauen mich". Seit 3 Wochen nässt er tagsüber wieder ein mit steigender Tendenz. Wie weiter?


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

Beitrag melden

Hallo, das Problem sind wahrscheinlich die immer wieder zu früh stattfindenden Trennungsversuche. Da offenbar keine Bezugserzieherin vorhanden ist, zieht sich der Ablösungsprozess auch bei schon 3-jährigen Kinder immer noch über Wochen hin. Der richtige Weg ist, dass die Mutter solange in der Einrichtung bleibt oder zumindest schnell erreichbar, bis das Kind von sich aus möchte, dass sie geht. Mir haben mehrere Mütter geschrieben, dass sie anfangs nicht geglaubt hätten, dass das funktioniert. Das Wieder-Einnässen dürfte Ausdruck seiner inneren Belastung und seines Stresses sein, den er durchleidet, auch wenn er sich im Ki-ga jetzt angepasst verhält. Es ist anders als es scheint, ein für Ihren Sohn innerlich mühsamer Anpassungsprozess, auch wenn es nach außen nicht so scheint. Viele Grüße PS: vielleicht läst sich ja doch noch eine Bezugserzieherin findnen.


Bei individuellen Markenempfehlungen von Expert:Innen handelt es sich nicht um finanzierte Werbung, sondern ausschließlich um die jeweilige Empfehlung des Experten/der Expertin. Selbstverständlich stehen weitere Marken anderer Hersteller zur Auswahl.

Ähnliche Fragen

Sehr geehrte Frau Henkes, unser Sohn (18 Monate) befindet sich seit dem 01.10. in der Eingewöhnung. Es handelt sich um eine kleine Einrichtung mit derzeit 6 Kindern und 2 Erzieherinnen. Künftig soll L. dort von Mo bis Do 8.15 bis 12.30 Uhr bleiben (Mittagschlaf wird zuhause gemacht). Bereits am ersten Tag hatte er wirklich Spaß und ist nach ...

Sehr geehrte Frau Henkes, Vielen herzlichen Dank für Ihre informative Rückmeldung zu meiner Frage vom 20.10.  Seither wird die Situation immer schwieriger. Am Montag musste ich meinen Sohn bereits nach einer halben Stunde abholen, weil er immer wieder geweint hat. Er war fix und fertig als ich ankam. Am darauffolgenden Tag meinte die Erziehe ...

Liebe Frau Henkes, ich gewöhne gerade meine dreijährige Tochter in den Kindergarten ein. Sie war vorher nicht in der Fremdbetreuung. Es ist jetzt bereits die 7. Woche. Es hat gut angefangen, ich konnte die ersten Tage dabei sein, da ist sie mit den anderen Kindern im Spiel versunken, war zwischendurch bei mir aber hat dann zurück ins Spiel g ...

Sehr geehrte Frau Henkes, Unser Sohn ist 22 Monate alt und geht seit dem 01.10.2025 in eine Kleinkindergruppe mit derzeit 6 Kindern und 2 Erzieherinnen (Mo bis Do, 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr). Die Eingewöhnung lief holprig. Einige Wochen ging er gerne und ohne Tränen beim abgeben hin.  Seit 3 Wochen ist es jedoch sehr schwierig. Er weint morgens und ...

Liebe Frau Henkes, Meine Tochter ist gerade 6 geworden und trägt bis heute eine Windel. Ich bin langsam am Verzweifeln, wie wir sie endlich aufs Klo bekommen sollen. Eine organische Ursache steht nicht dahinter, aber sie hat Angst davor oder will nicht aufs Klo gehen. Ein negatives Erlebnis mit dem Klogehen hat es soweit ich weiß nie gegeben. Mit v ...

Hallo Frau Henkes, unsere Eingewöhnung ist leider sehr schwierig. Meine Tochter ist 18 Monate alt und wir sind mittlerweile in der sechsten Woche der Eingewöhnung. Die Trennungen klappen leider nicht gut. Sobald ich mich verabschiede, fängt sie an zu schreien. Ich glaube in der Nacht, hat sie damit mittlerweile auch zu tun.  Die Erzieherin mein ...

Meine Tochter drei Jahre alt ist seit einer Woche in der Kindertagesstätte und sie ist hat die Eingewöhnung gemacht mit dem Papa und alles hat eigentlich sehr gut geklappt. Sie hat auch einen Kollegen sofort ein kleinen Jungen sich sehr befreundet und am Freitag hab ich sie dann das erste Mal abgeholt und sie hat gar nicht geweint oder nach mir gef ...

Sehr geehrte Frau Henkes,  unser Sohn ist 8 Jahre alt und hatte irgendwie schon immer seinen eigenen Kopf. Das das normal ist wissen wir aber bei ihm ist es ausgeprägter als es bei unserem großen Sohn war.  Im Moment haben wir das Problem, das wenn es heißt sich bettfertig zu machen, dass ihm das einfällt und er das noch machen muss. Auch wenn wir ...

Guten Tag Frau Henkes,  Meine Tochter (2 Jahre und 10 Monate) war vor dem KiGa-Beginn bei meiner Freundin, während ich gearbeitet habe. Sie hat sich täglich sehr auf den Besuch gefreut und hatte keine Trennungsängste. Danach begann die Eingewöhnung meiner Tochter im Kindergarten – zunächst sorglos, endete aber nach wenigen Wochen mit heftigen Rea ...

Guten Tag Frau Henkes, Ich würde Sie heute gerne um Ihre Einschätzung bitten, ab wann eine Eingewöhnung abgebrochen werden sollte. Ich arbeite in einer Krippe und es geht um ein Kind 1,5 Jahre alt. Die Eingewöhnung geht seit 5 Wochen. Die Mutter hat großen Druck, finanzielle Schwierigkeiten und hat ihren Arbeitsbeginn bereits nach hinten verlegt, b ...