Mitglied inaktiv
sehr geehrter Dr. Posth! ich habe zwei wichtige Fragen an Sie: wie soll ich mich in folgenden Situationen verhalten? 1. Mein Sohn (12 Mo)kreischt sehr laut, wenn wir am Tisch sitzen... er möchte weder essen noch trinken.Er will nur unsere Aufmerksamket!wenn ich ihn aus dem Stuhl rauslasse, hängt er wortwörtlich an der Tischkante und schreit. Ich habe den Eindruck, er tetet unsere Geduld. Wie sollen wir darauf reagieren? 2.Wenn mein Mann mich umarmt oder küsst, kommt Philip sofort angelaufen, zieht eine beleidigte Grimasse und umarmt mich ebenfalls. Dabei versucht er den Papa, wegzuschubsen... 3.er ist total auf mich fixiert!wenn ich in der Küche bin oder überhaupt nicht zu Hause, ist er ein liebes Kerlchen. Sobald ich im Raum erscheine, fängt er an zu nörgeln und an mir rumzuzerren, damit ich mit ihm spiele oder auf den Arm nehme. Wenn ich ihn hochnehme, will er doch wieder runter!ich verstehe nichts mehr und bin wie ausgelaugt! Vielen Dank im voraus! Maria
Liebe Maria, mit 1 Jahr befinden sich die Säuglinge am Übergang zur Loslösung aus der "Mutterbindung". Ihre Tendenzen, jetzt anders zu handeln, als es die Mutter vorgibt und ihr Bestreben, von der Mutter sich fortzubewegen, ängstigt sie selbst und macht sie auf widersprüchliche Weise anhänglich. Alles nachzulesen in meinem Langtext, Teil 2, link oben links. Die Kinder spüren diesen Widerspruch selbst und reagieren entsprechend unzufrieden und widersinnig. Mit Grenzen austesten hat das nichts zu tun, auch wenn es so wirkt. Diesem Mißverständnis zwischen kindlichem Handeln und elterlicher Interpretation erliegen auch Psycholog(inn)en! Für den Schritt der Loslösung brauchen die Kinder eine klare Unterscheidung zwischen der mütterlichen Rolle und der väterlichen. Denn der Vater wird jetzt zum Vorbild für die Loslösung. Eine zu deutliche Verschmelzung von Vater und Mutter wird daher ungern gesehen beim Kind und oft mit Unmut quittiert, genau wie es Ihr Sohn zeigt ( s. gezielter Suchlauf: definierte Elternrollen). Aber das sind normale Dinge, die sich mit der Zunahme der Loslösung und der Verselbständigung des Kindes wieder verlieren. Viele Grüße
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