Mitglied inaktiv
Hallo Dr. Posth,ich bin leider an die grenzen meiner fäigkeiten gekommen.für mich ist es sehr schwierig unsere söhne (2,5 jahre+1jahr)zurieden zu stellen.ich leide sehr,wenn ich sehe,dass einer von den unzufrieden ist.leider ist es beim grösseren fast dauerzustand-entweder kann ich gerade nicht mit ihm spielen weil ich mich um den kleineren kümmere oder den hausarbeiten nachgehe(ihm mit zu beschäftigen klappt leider nicht immer)oder ich spiele mit ihm,dann kommt gleich der kleinere dazu und dann will der grössere nicht mehr spielen,schuppst und haut ihn.wenn ich glück habe und er beim spielen mitmacht dauert es auch nicht lange und er wird dem kleineren gegenüber wieder aggressiv.wenn wir alleine speieln und er gerade glücklich ist haut er mich dann auch bald ins gesicht.ich beschwere mich nicht über unseren sohn,ich weiss einfach nicht mehr wie ich ihm glücklicher machen kann.ich bin eine lesererin ihres forums sowie auch ihrer texte.in unserer fam. ist ansonsten alles ok.Danke,Paula
Liebe Paula, die Phase, wenn das jüngere Kind gerade 1 Jahr alt ist und anfängt, raumgreifend zu werden, ist die schwierigste. Danach wird es wieder besser. Das ältere Kind sieht durch das jüngere Geschwisterkind sein erkämpftes Terrain bedroht und reagiert aggressiv, um es zu verteidigen. Das ist als ein natürlicher Prozeß anzusehen. Als Eltern steht man aber dazwischen und kann es keinem Recht machen. Auch das muß man hinnehmen. Die Sehnsucht nach familiärer Harmonie geht in diesem Moment leicht in die Brüche. Manchmal ist es besser, mann trennt die beiden Geschwister und beschäftigt sich mal mit dem einen allein, mal mit dem anderen. Aber dazu braucht man eine zweite Person. Die ist -von der Natur so vorgesehen- der Vater, der damit dann auch die Loslösung des älteren Kindes voran bringt. Aber die Väter sind durch die Anspannung im Beruf, aber auch durch falsche Überzeugungen für diese Rolle oft nicht zu haben. Dann braucht die Mutter andere Erwachsene oder sehr viel ältere Geschiwster, die diese Lücke wenigstens zum Teil ausfüllen. Gibt es da niemand in Ihrer Familie? Fehlt das Loslösungsvorbild ganz, droht die erschwerte Loslösung (gezieltes Stichwort). Aggressive Übergriffe gegen die Mutter häufen sich. Damit geht man dann am besten im Sinne der Induktion um (wiederum gezieltes Stichwort). Aber das Entscheidende ist die Hilfe für die Mutter. Kinderspielgruppe oder Ki-ta-plätze mit der sanften Ablösung als Übergang böten Alternativen. Viele Grüße
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