Mitglied inaktiv
Wir haben eine knapp 11 monatige Tochter. Sie war bisher immer eine sehr gute Schläferin, hat nachts 12 Stunden durchgeschlafen und tagsüber nochmals eine bis 2 Stunden. Nun ist es uns seit einigen Tagen kaum mehr möglich, sie ohne stundenlanges Gebrüll ins Bett zu bringen. Sie kann seit einigen Tagen selber im Bett aufstehen, trotz Schlafsack. Wir legen sie immer wieder hin, sie steht jedoch sofort wieder auf. Sobald Mami oder Papi das Zimmer verlassen, brüllt sie los. Wir haben es schon mit der Methode versucht, immer erst nach 5, 7 oder 9 Minuten das Zimmer wieder zu betreten, leider nützt auch das nichts. Sie schläft tagsüber überhaupt nichts mehr und doch ist sie so müde, dass sie ihren Kopf auf den Boden legen muss. Wenn sie dann doch einmal aus Erschöpfung eingeschlafen ist, erwacht sie nach höchstens 30 Minuten wieder. Wir sind mit unserem Latein am Ende und so langsam liegen die Nerven blank. Was können wir tun? Wie verhalten wir uns richtig? Besten Dank
Hallo, solche Konditionierungsprogramme die auf Schreien lassen aufbauen, sind eine Tortur für das Kind und führen letztlich nur zu einer Verschlimmerung. Insb. dann, wenn man aus reiner Menschlichkeit es sowieso nicht bis zum Ende durchführt. Man sollte die Finger davon lassen. Irgendetwas hat sich ja im gewohnten Schlafrhythmus verändert. Zwei Dinge sind da in Betracht zu ziehen: Erstens körperliche Symptome wie z.B. Zahnungsschmerzen. Das muß ausgeschlossen werden und kann behandelt werden. Zweitens das beginnende Ende der primären Bindung zugunsten der Loslösung. Es betrifft jedes Kind und läßt neue "Regeln" nötig werden. Das Kind nimmt jetzt den Einschlafvorgang viel stärker wahr und ängstigt sich vor der vermeindlichen Trennung. Demzufolge ist es wichtig, jetzt das entstandene Vertrauen zu festigen und zu bewahren. Dazu zählen Einschlafbegleitung durch leises Singen und Erzählen (oder geeignete Musik), Schlafbegleiter, wozu auch das Übergangsobjekt langsam zählt, z.B. Schnuller oder "Schnuffeltuch", aber auch Teddys, Spielzeug usw. nachts ist noch die unmittelbare Nähe der Eltern erforderlich, wenn toleriert, ist das Elternbett in Ordnung. man bleibt solange bis der Tiefschlaf eingesetzt hat, sonst wird das Kind sofort wieder wach, wenn man leise herausgeht und es gibt lauthals protest. Das ist Kein Erpressung!, sondern nur die Sorge vor der Verlassenheit. Unsicher gebundene Kinder werden allerdings auch schnell wütend, weil sie den Frust, nicht ausreichend beachtet zu sein schon in sich tragen. Wichtig ist noch, daß man den richtigen Zeitpunkt zum Schlafen herausfindet und das Kind ausreichend satt ist. Mit diesem Programm und elterlicher Geduld muß es funktionieren. Viele Grüße
Mitglied inaktiv
Das gleiche hier, nur, dass wir uns nicht auf einen Kampf einlassen. Der Kleine möchte nicht alleine in seinem Bett einschlafen, also bleibt einer von uns so lange sitzen, bis er eingeschlafen ist, was in der Regel 5-15 Minuten dauert. Diese Zeit habe ich für meinen Sohn am Abend übrig. Es gibt nie Geschrei, er schläft friedlich ein und ich glaube, dass sich das später auszahlt. Nehmt euch die Zeit, bleibt bei ihr am Bettchen sitzen bis sie schläft. Wenn sie wirklich müde ist, dauert das nicht lange. Kerstin
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