Mitglied inaktiv
Hallo, meine Tochter ist nun 21 Monate alt. Sie ist nicht selbstständig in der Lage, ihr trinken selber zu halten und aus der Flasche zu trinken. Beim essen weigert sie sich strikt, einen Löffel in die Hand zu nehmen bzw. kleine Brotstückchen oder Kekse. Wenn ich das Essen bzw. trinken vor ihr hinstelle, wird es ignoriert und stehengelassen. Sobald das Essen nicht komplett püriert ist, habe ich nur ein rumgewürge beim essen, das sie absolut nicht kaut. Wenn ich es z.B. mal geschafft habe ihr einen Kinderriegel in die Hand zu drücken und ich ihr gezeigt habe, das man davon abbeißen kann/muß, habe ich ein riesen Theater. Der Kinderriegel bleibt so lange in der Hand bis er zerlaufen ist oder sie ihn weggeschmissen hat. Langsam aber sicher mache ich mir Gedanken, denn das ist doch alles nicht so ganz normal. Wenn ein Kind doch Hunger oder Durst hat, dann nimmt es sich das doch auch und lässt es nicht einfach stehen? Weiß mir jemand einen Rat und was dahinter stecken könnte? Liebe Grüße Dani
Liebe Dani, zunächst einmal lernt ein Kind auch im zweiten Lebensjahr schon das, was man ihm geduldig beibringt. Wie haben Sie es denn gehalten mit aus dem Becher trinken, die Flasche selbst halten, den Löffel benutzen, usw. Wird gemeinsam gegessen? Das ist wichtig, weil 1. Kinder sich vieles einfach abgucken (Imitation) und 2. Kinder am liebsten in Gesellschaft essen. Die Verweigerung bestimmter Handlungen, auch beim Essen, hat hauptsächlich etwas mit der Widerstandshaltung im Rahmen der Loslösung zu tun. D.h. sie ist bis zu einem gewissen Grad normal. Der Widerstand wächst zwangsläufig, wenn man ständig dahinter her ist, daß ein Kind dieses oder jenes tut. Die Kunst liegt also darin, so zu tun, als interessiere einen die Verweigerungshaltung nicht so sehr, dabei aber mit Geschick und Überredung dafür sorgen, daß das Kind doch das tut, was es soll. Z.B. kann man erwünschtes Verhalten plötzlich "verbieten" und erreicht ebenso den gegenteiligen Effekt, wie mit einer Aufforderung. Damit wäre man da, wo man hin will. Oder man wählt plausible Vergleiche für die erwünschte Handlung, die das Kind dazu bewegen, es zu tun. Bekanntestes Beispiel die Autos, die in die Garage fahren als Häppchen, die im Mund landen, usw. So erreichen Sie viel mehr als mit Druck oder Zwang. Ich hoffe, Sie haben nun ein paar Anhaltspunkte. Viele Grüße
Mitglied inaktiv
hallo ich weiß ja nicht ob mein vorschlag etwas zu hart ist aber ich würde ihr dann einfach nichts anderes geben, meine nichts püriertes, ich denke wenn sie richtig hunger hat und durst trinkt und ist sie das was auf den tisch kommt, denke einfach nur dass sie faul ist, natürlich da braucht man die tasse nicht fesstzuhalten braucht nicht zu kauen, würde es so probieren. nicole
Mitglied inaktiv
hallo! Das hat mein Sohn sehr lange gemacht.Er ist jetzt 4 jahre alt. Er hat sich vor Stücken regelrecht geekelt und sofort ausgespuckt.Er wollte auch immer gefüttert werden. Das mit den Stücken hat sich von zeit zu zeit gebessert von ganz alleine, manchmal mag er es jetzt auch noch nicht wenn es zu Dick ist, zb Fleisch, wenn er es nicht schnell genug gekaut bekommt spuckt er es gleich wieder aus.Auch will er jetzt manchmal noch gefüttert werden, enfach nur weil er zu faul ist, wenn es nicht so klappt wie er es möchte.Da er sehr dünn ist (11,8kg) füttere ich ihn nach dem er erst selber gegessen hat den rest. ich habe mal was gehört von einer verängung der Speiseröhre oder so ähnlich, lass sie doch mal richtig durchschecken. fals sie ok ist,denke ich das legt sich von zeit zu Zeit, auch wenn es bei uns noch nicht ganz vorbei ist, aber mein Sohn ist eh im ganzen etwas langsamer. LG Diana
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