Mitglied inaktiv
Hallo Dr. Posth, wir waren spontan mit Bekannten zwei Wochen lang weg. Unsere 18 Monate alte Tochter wurde von deren Sohn (3,5 Jahre alt) mehrmals am Tag "aus dem Nichts heraus" ins Gesicht geschlagen, in eine Ecke gedrängt und erschreckt bis sie geweint hat und "ohne ersichtlichen Grund" (nicht aus einem Spiel heraus) geschubst. Die Mutter hat i.d.R. leider nicht reagiert, mein Mann und ich haben versucht dazwischen zu gehen, konnten es aber oft nicht verhindern, weil die "Angriffe" auch für uns überraschend waren. Seitdem ist unsere Tochter oft nicht wieder zu erkennen. Sie schlägt uns, ist aggressiv, wirft mit Sachen um sich. Nun wüsste ich gerne von Ihnen, wie wir am besten reagieren. Es ist schon etwas besser geworden, der Urlaub liegt eine Woche zurück, aber manchmal sind ihre Attacken so heftig, dass wir uns fragen, ob wir mit einem "Nein, Du sollst nicht hauen!" angemessen und ausreichend reagieren. Vielen Dank für Ihre Antwort! Viele Grüße Sophie
Hallo, eine einfache verbale Belehrung erreicht ein eineinhalbjähriges Kind noch nicht. Ihre Tochter weiß definitiv nicht, was Sie von ihr wollen. Sie müssen schon mit Mimik und Gestik reagieren oder mit Modulation der Stimme. Sie müssen Ihre Tochter intensiv ermahnen und sich gleichzeitig selbst schützen. Ab etwa 2 Jahre fangen Eltern am besten dann damit an, die Methode der Induktion anzuwenden (s. gezielter Suchlauf). Das unberechenbare Verhalten des befreundeten Jungen hat sich sicherlich sehr ungünstig auf das Verhalten Ihrer Tochter ausgewirkt. Ob es das Hauen ausgelöst hat, bleibt fraglich. Eher reagieren derart attackierte Kinder ängstlich auf andere Kinder. Aber im Laufe des 2. Lebensjahres meldet sich in jedem Kinder der Aggressionstrieb und der lässt Kind zu solchen Verhaltensweisen greifen. Vielleicht kommt nur eins zu anderen. Viele Grüße
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