Sylvia Ubbens

Sohn (23 Monate) reagiert extrem auf Weinen, Schreien anderer Kinder?!

Antwort von Sylvia Ubbens

Frage:

Hallo Frau Ubbens,
mein kleiner Sohn (23 Mo) reagiert seit ca. 4 Wochen sehr auf andere weinende oder schreiende Kinder. Die Tochter einer guten Freundin (20 Monate), mit der wir sehr viel Zeit verbracht haben, schreit immer ganz laut und schrill, wenn etwas nicht nach ihren Vorstellungen geht. So fing es an. Mein Kleiner hat, wenn sie schrie, bitterlich angefangen zu weinen, sagte immer wieder "heim, heim" und ich musste ihn aus dem Buggy nehmen und tragen. Dabei hat er sich ganz fest an mich geklammert. Wenn die beiden dann vorgingen und außer Sicht waren, hat er sich wieder beruhigt und es ging wieder. Er will aber nicht mehr auf den Spielplatz, auf dem wir immer gemeinsam waren. Mittlerweile weint er aber auch, wenn z. B, der Seelöwe im Zoo schreit, ich die Düse vom Staubsauger nehme und das Geräusch lauter wird oder teilweise, wenn andere Kinder schreien (das ist jetzt wieder besser). Dazu muss ich sagen, dass wir das kleine Mädchen und seine Mama jetzt seit 2 Wochen bewusst nicht mehr getroffen haben und auch den Spielplatz gemieden haben. Seither ist es natürlich besser, aber er wird der Situation ja auch nicht ausgesetzt. Ich hatte aber das Gefühl, dass ihn das wirklich voll gestresst hat. Meine Freundin ist jetzt sauer auf mich, ich vermisse die beiden natürlich, aber der Kleine geht natürlich vor. Vor einer Woche habe ich es mal auf besagtem Spielplatz wieder versucht, aber er saß nur neben mir, wollte weder schaukeln noch rutschen - nichts. Woran kann das liegen und was soll ich machen??? Herzliche Grüße, erflora

von erflora17 am 01.10.2013, 12:54 Uhr

 

Antwort auf:

Sohn (23 Monate) reagiert extrem auf Weinen, Schreien anderer Kinder?!

Liebe erflora17,

Kinder sind sehr unterschiedlich in ihren Empfindungen. Ihr Sohn kann die lauten Geräusche nicht einordnen und das macht ihm Angst. Diese Phase wird vorüber gehen, aber Sie müssen ein wenig Geduld haben und seine Angst weiterhin ernst nehmen.

"Verstecken" hilft da wenig. Gehen Sie regelmäßig auf einen Spielplatz. Vielleicht erst einmal einen anderen als den gewohnten. Gehen Sie dann auch wieder auf Ihren Stammspielplatz. Beschäftigen Sie sich dort intensiv mit ihm, damit er unbewußt bemerkt, dass da gar nichts Schlimmes passiert.
Wiederfahren Sie ähnlich mit Kontakten zu Ihrer Freundin und deren Tochter. Treffen Sie sich erst einmal für wenige Minuten, in denen die Tochter womöglich nicht schreit, damit er positive Erfahrungen macht.

In einigen Wochen hat er seine Angst vielleicht schon überwunden.

Viele Grüße Sylvia

von Sylvia Ubbens am 02.10.2013

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