Christiane Schuster

nochmal wegen Mama weint...

Antwort von Christiane Schuster

Frage:

Liebe Frau Schuster,

ich wollte nur nochmal was sagen wegen meinem letzten Beitrag:
Wenn mein Sohn wirklich richtig brüllt, schreit und sich auf den Boden wirft komme ich absolut nicht an ihn ran. Zu Hause erkläre ich ihm dann kurz warum ich das und das so machen möchte und lasse ihn dann auch mal brüllen. Er muß ja auch mal seine Wut rauslassen.
Nur wenn ich irgendwo mit ihm hingehe z.B. beim Arzt oder wenn wir jemanden besuchen bzw. beim einkaufen kann ich nicht 20 min oder länger diese Wutausbrüche akzeptieren und muß mir dann irgendwas einfallen lassen.
Und indem ich wirklich traurig schau (ich wein ja nicht richtig) und ihm sage das ich total traurig bin, dann erst komme ich an ihn ran.
Wie kann man denn beim einkaufen noch reagieren (oder besser) wenn es nichts hilft ihm sachen kurz zu erklären? Ich kann doch auch nicht jedes Mal einen Einkauf abbrechen bzw. nicht mehr mit ihm zum Arzt gehen.
Mit dem Teddy das habe ich probiert, wir haben auch das Buch "keine angst vorm Doktor" hat alles nichts geholfen.
Letztens wollten wir seine Freundin besuchen und da hat er keine Lust gehabt (ich hatte es aber fest ausgemacht) da hat er dort 20 min ein Wahnsinnstheater gemacht, alle Erklärungen haben nichts gebracht und erst als ich wieder ganz traurig geschaut hab und gesagt hab das ich traurig bin wenn er so ein Theater macht und seine Freundin doch mit ihm spielen wollte, etc. hat er mir überhaupt erstemal zugehört. Und danach hat er 2 Stunden ganz toll mit ihr gespielt. ICh habe auch nicht den Eindruck, daß er erschreckt, eher überlegt er dann einen Moment und hört mir zu. Vielleicht haben Sie einen Tipp was man da noch machen kann.

Liebe Grüße, Andrea

von Lill am 21.01.2009, 15:33 Uhr

 

Antwort auf:

nochmal wegen Mama weint...

Hallo Andrea
Versuchen Sie einmal, Ihrem Sohn jeweils eine Aufgabe zu geben, damit er beschäftigt ist, während Sie gleichzeitig sein Können und seine Hilfsbereitschaft loben.
Liegt er bereits wütend und brüllend auf dem Boden, bleiben Sie mitfühlend, evtl. ihn beruhigend streichelnd, in seiner Nähe. Bieten Sie ihm -wie evtl- zuvor mit ihm abgesprochen- einen "Wutzwerg" o.Ä. an, damit er seine Wut (oder Angst) rauslassen kann und warten Sie geduldig ab -egal wo-. Andere vorwurfsvoll schauende Personen, wüßten sich auch nicht besser zu helfen.
Sind Sie mit ihm bei einer Freundin und er macht Theater, fragen Sie ihn, was er denn gerne spielen möchte, sodass er (hoffentlich) zu überlegen beginnt, während er gleichzeitig ruhig wird.

Liebe Grüße und: bis bald?

von Christiane Schuster am 22.01.2009

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