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Entwicklungskalender
für Babys und Kleinkinder

  Entwicklung 7. bis 9. Monat

Babys Entwicklung im 1. Lebensjahr
von 7 bis 9 Monaten



Schlaf

Ich will aber nicht schlafen!

Ihr Kind ist jetzt zwischen sieben und neun Monaten alt. Obwohl sich die meisten Babys bis zum Beginn des zweiten Lebenshalbjahres auf einen recht sicheren Tag-Nacht-Rhythmus eingestellt haben, kann es nun wieder zu Unruhe kommen: Ihr Kleines versteht immer besser, dass das Schlafengehen eine Trennung von Mama und Papa bedeutet. Ihr Kind befindet sich in der Fremdelphase.
Daher reagiert es unter Umständen aufgrund von Trennungsangst mit Tränen und Wut, wenn es einschlafen soll. Möglicherweise kommt es auch deshalb häufiger zu unruhigen Nächten, weil Ihr Kind heftig träumt (schließlich erlebt es jetzt tagsüber viel) und plötzlich aufwacht.

Es ist nicht leicht, da die richtige Mischung von Liebe und Konsequenz zu finden. Aber dies ist der Zeitpunkt, an dem die Weichen für die Schlafgewohnheiten Ihres Babys und damit für die Nachtruhe der ganzen Familie gestellt werden.

  • Sie sollten zwar alles tun um Ihrem Baby ein schönes Schlaferlebnis zu ermöglichen. Das heißt jedoch nicht, dass sie ihm in allen Punkten nachgeben. Im Gegenteil, ein liebevolles, aber festes Bettgeh-Ritual und eine konsequente Haltung, wenn Ihr Kleines quengelt, geben Ihrem Kind Halt und Sicherheit. Es spricht nichts dagegen, dass Sie Ihr Baby trösten, wenn es nach dem Hinlegen weint. Gehen Sie ruhig zu ihm, sprechen Sie liebevoll mit ihm, streicheln Sie es, ziehen Sie seine Spieluhr auf oder singen Sie ihm noch ein Lied vor. Aber heben Sie Ihr Kleines nicht wieder aus seinem Bett und gehen Sie nach ein paar Minuten aus dem Zimmer.

    Tipp: Falls es Ihnen schwer fällt, nicht gleich zu ihrem Baby hinzugehen, hilft es, bestimmte Taktgeber einzusetzen. Sie können sich etwa sagen: "Immer wenn die Spieluhr abgelaufen ist, gehe ich zum Aufziehen kurz rein, falls keine Ruhe herrscht."

  • Wenn Ihr Kleines krank ist, braucht es natürlich besondere Zuwendung und Nestwärme. Dann sollten Sie alles tun um es zu trösten, es vielleicht auch mit in Ihr Bett nehmen.
  • Nächtliche Windelwechsel sollten ruhig und mit wenig Aufhebens über die Bühne gehen. Machen Sie nur ganz schwach Licht.

Wie viel Schlaf braucht mein Kind?

Allmählich ist das Schlafbedürfnis Ihres Kleinen gesunken. Die meisten Babys ruhen etwa 14 Stunden innerhalb von 24 Stunden, viele machen tagsüber nur noch einmal ein Nickerchen. Auch hier gibt es natürlich starke individuelle Abweichungen. Manche Kinder schlafen mehr, andere deutlich weniger. Falls Sie das Gefühl haben, dass Ihr Kind zu wenig Schlaf bekommt: Schreiben Sie mal ein paar Tage lang auf, wann und wie lange Ihr Kleines jeweils innerhalb von 24 Stunden geschlafen hat. Sprechen Sie mit Ihrem Kinderarzt, falls das Ergebnis Sie verunsichert.

Wo soll mein Baby schlafen?

Inzwischen kann Ihr Kind sich alleine in eine gemütliche Schlafposition bringen und dreht sich auf der Suche nach Bequemlichkeit häufig um. Entsprechend ist es in einem Kinderbettchen mit Gitterstäben gut aufgehoben. Das Bett sollte den allgemeinen Sicherheitsnormen entsprechen, das ist z. B. an einem TÜV- oder GS-Siegel zu erkennen.

  • Geben Sie Ihrem Kind keine großen Schmusetiere, die ihm aufs Gesicht fallen und die Luft zum Atmen nehmen könnten. Auch Schnüre, Kordeln, Ketten etc. haben im Bett nichts zu suchen - Ihr Baby könnte sich damit strangulieren. Entfernen Sie harte, kantige Gegenstände, die wehtun könnten, falls Ihr Kind darauf liegt. Auch Mobiles, die niedrig über dem Bettchen hängen, sollten Sie jetzt entfernen.
  • Entfernen Sie alles, was Ihr Kind im Bett als Kletterhilfe benützen könnte: Sobald Ihr Baby in der Lage ist sich an den Gitterstäben des Kinderbetts hochzuziehen, kann es sonst hinausstürzen.

Wann brauchen wir ärztlichen Rat?

Zahnen ist in diesem Alter eine der häufigsten Ursachen von Schlafstörungen. Fragen Sie Ihren Kinderarzt, ob er für die Nacht bestimmte Zahnungshilfen empfehlen würde. Wenden Sie sich auch an Ihren Arzt, wenn Ihr Kind sich beim Einschlafen absolut nicht trösten lässt oder aufgrund sehr unruhiger Nächte Tag für Tag quengelig ist.

Übrigens: Wenn Sie allgemeine Fragen zum Thema Schlaf haben, können Sie diese auch im Kinderarzt-Forum stellen.

von Anne Malburg

Zuletzt überarbeitet: März 2017

   
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Die richtige Vorsorge

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