Biggi Welter

Biggi Welter

Stillberaterin

Biggi Welter absolvierte ab 1996 ihre Ausbildung zur Stillberaterin bei der La Leche Liga Deutschland e.V., einer Organisation in 78 Ländern in offizieller Beziehung zur Weltgesundheitsorganisation (WHO), die Schwangeren und stillenden Mütter in Fragen rund um das Stillen Beratung anbietet. Danach leitete Biggi Welter viele Jahre lang eigene Stillgruppen mit intensiver Betreuung. Ab 1999 übernahm sie zudem die Online-Stillberatung von Rund-ums-Baby.de, die sie heute noch leitet. Ihre Beratungen bei Rund-ums-Baby.de werden jeden Monat hunderttausendfach weltweit von stillenden Müttern gelesen. Ein achtsamer und wertschätzender Umgang mit Kindern liegt ihr am Herzen.

Biggi Welter

Was sollte man trinken?

Antwort von Biggi Welter, Stillberaterin

Frage:

Ich habe am 21.11.01 meinen errechneten ET und möchte danach auf jeden Fall stillen.

Was sollte man dann trinken?
Habe mal gehört, dass man nur stilles Wasser und ab und zu Tee trinken sollte, stimmt das? Oder kann man auch Saft, Milch oder Brause trinken?

von Vivien Celine am 15.11.2001, 14:04 Uhr

 

Antwort auf:

Was sollte man trinken?

?



Liebe Vivien,

für Sie gilt die gleiche Antwort wie für Mone einen Beitrag unter Ihrem.

Prinzipiell ist alles erlaubt nur bei Alkohol gelten Einschränkungen und koffeinhaltige Getränke sollten ebenfalls nicht im Übermaß genossen werden. Getränke mit künstlichen Süßstoffen sind nicht so sehr empfehlenswert, doch das sind diese Produkte auch außerhalb der Stillzeit nicht. Auch Kräutertees sollten nur in Maßen genossen werden (das gilt auch für den Milchbildungstee, der im Übermaß zu Bauchproblemen beim Kind führen kann).

Wichtig ist, dass Sie wissen, dass Sie als stillende Frau entsprechend Ihrem Durstgefühl trinken sollten und nicht literweise Flüssigkeit in sich hineinzwingen müssen. Im Gegenteil: Eine zu hohe Flüssigkeitsaufnahme führt nicht zu mehr, sondern zu weniger Milch, da sie dazu führt dazu, dass das antidiuretische Hormon (ADH) zurückgeht, die Frau erfährt dann eine vermehrte Wasserausscheidung („schwemmt aus") und die Milchbildung verringert sich. Zwei bis drei Liter Flüssigkeit (davon höchstens zwei bis Tassen Milchbildungstee) sind im Allgemeinen ausreichend. Wenn der Urin dunkelgelb wird und die Menge gering ist und Sie Verstopfung bekommen, trinken Sie zu wenig

Ich wünsche Ihnen schöne restliche SChwangerschaftstage und eine gute Geburt.

LLLiebe Grüße
Biggi Welter

von Biggi Welter, Stillberaterin am 16.11.2001

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