Unser Lexikon für die Schwangerschaft

Schwangerschaftslexikon

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Damm

Der Damm ist das Muskelgewebe zwischen Scheide und After. Während einer vaginalen Geburt kann der Damm durch die starke Dehnung, die der Kopf des Kindes bei der Geburt verursacht, beschädigt werden. Dann kommt es zu einem Dammriss. Um den Damm für die Geburt gut vorzubereiten, kann man ihn während der Schwangerschaft regelmäßig massieren. Am besten man beginnt mit der Dammmassage gut zwei Monate vor dem errechneten Geburtstermin. Durch die Massage wird die Durchblutung des Gewebes verbessert und der Damm wird weicher und elastischer.

Sollte der Damm sich während der Geburt nicht genug dehnen, kann auch ein Dammschnitt vorgenommen werden. Dabei wird ein Längsschnitt in das Muskelgewebe des Damms gesetzt. Durch den Schnitt wird der Scheidenausgang erweitert, damit der Kopf des Kindes leichter aus dem Geburtskanal austreten kann.

Das Einreißen des Dammes wird, genauso wie der Dammschnitt, von der Frau unter der Geburt kaum wahrgenommen, da er meist während einer Wehe bei stark gedehntem Damm erfolgt. Danach wird der Riss oder der Schnitt unter einer leichten örtlichen Betäubung vernäht. Bis die Wunde verheilt ist, kann es zu Schmerzen beim Sitzen, Laufen und beim Stuhlgang kommen. Im Normalfall heilt die Wunde nach der Geburt gut ab.
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