Unser Lexikon für die Schwangerschaft

Schwangerschaftslexikon

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Drehen des Babys

Hatte das Baby zu Beginn der Schwangerschaft noch viel Platz in der Gebärmutter, so wird es im letzten Trimester recht eng. Jetzt hocken die meisten Babys aufrecht, Bauch und Nabelschnur der Plazenta zugewandt.

Etwa vier Wochen vor der Geburt - um die 35. / 36. Schwangerschaftswoche herum - nehmen 90 Prozent der Babys dann die optimale Geburtsposition, die so genannte Schädellage, ein. D.h., sie bewegen sich mit dem Kopf nach unten in das Becken hinein. Manche bleiben jedoch noch länger in der Hockstellung und drehen sich erst kurz vor der Geburt. Die Gründe, warum sich das Ungeborene kopfüber in der Fruchtblase positioniert, haben Wissenschaftler bislang nicht herausgefunden. Man vermutet, dass das Absinken der Gebärmutter zum Ende der Schwangerschaft noch einmal Platz macht und eine Drehung begünstigt.

Sollte sich das Baby nicht von allein drehen, so kann die Hebamme mit verschiedenen Möglichkeiten probieren, die Drehung auszulösen - wie Akupunktur, Moxibustion oder die sogenannte "Indische Brücke".
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