Stillmama0919
Hallo zusammen, mein Sohn ist mittlerweile 8 Wochen alt und die Milchproduktion hat sich leider noch nicht reguliert. Habe seit der 4.Woche im Abstand von zwei Wochen je einen Milchstau gehabt. Mit Schüttelfrost und Gliederschmerzen. Seit dem Wochenende trinke ich wieder nach jedem Stillen eine Tasse Salbeitee, um die Milchbildung einigermaßen im Griff zu haben. Pro Stilldurchgang gebe ich nur eine Seite an der mein Sohn ca. 8 Minuten trinkt. In der Zeit schießt die Milch in die andere Brust ein. Abpumpen habe ich versucht hat das ganze aber nur verschlimmert. Inzwischen streiche ich die Brust aus bzw. lasse die Milch über dem Waschbecken rauslaufen sobald ich merke, dass wieder Milch einschießt. Dies ist u.a. Der Fall, wenn ich etwas anderes außer Tee trinke oder mein Sohn länger als 3h schläft. Nach der Geburt habe ich extrem viel, ca. 5 Liter am Tag getrunken. Nachdem ich zuviel Milch hatte, habe ich die Menge inzwischen drastisch reduziert und beschränke mich aktuell bis auf 2 mal 0,5 Liter am Tag auf den Salbeitee. Bereits 6 Tage nach der Geburt hatte mir meine Hebamme empfohlen Pfefferminztee (2 Tassen pro Tag) zu trinken. Dieser hat im Vergleich zum Salbeitee nicht geholfen. Auch die stilleinlage ist nachts durchtränkt und das Top und T-Shirt regelmäßig durchnässt. Schlafen auf dem Bauch ist unmöglich, meist muss die unbequeme Rücklage herhalten. Gibt es einen hilfreichen Tipp den ich befolgen kann? Bin über jeden Rat dankbar. Die aktuelle Lösung scheint mir auch nichts für die Dauer zu sein.
Liebe Stillmama0919, bei zu viel Milch kann es hilfreich sein, das Stillen auf immer nur eine Brust pro Stillmahlzeit zu beschränken und die andere Seite dann nur so weit vorsichtig auszustreichen bzw. abzupumpen, bis die unangenehme Spannung nachlässt und Du dich wieder wohl fühlst. Anschließend kann dann auch noch gekühlt werden. Dieses vorsichtige und maßvolle Entleeren der Brust mit anschließendem Kühlen kann immer dann durchgeführt werden, wenn die Brust übervoll wird und das Kind nicht trinken kann oder will. Es kann wirklich sinnvoll sein, dass Du weiterhin über den Tag verteilt 1-2 Tassen Pfefferminz- oder Salbeitee trinkst. Wenn deine Brust zu spannen beginnt, dann biete sie kurz an beim Stillen, aber nur so lange, bis der Druck nachlässt. Danach kannst du wieder zur geplanten Seite wechseln. Oder du streichst die spannende Seite vorsichtig ein wenig aus. Es gibt auch homöopathische Mittel, die hier eingesetzt werden können. Wenn Du dich dafür interessierst, wende Dich bitte an eine entsprechend ausgebildete Hebamme oder Ärztin/Arzt. Hab noch etwas Geduld, die Brust ein eher träges Organ und es braucht seine Zeit, bis sich alles eingespielt hat. LLLiebe Grüße Biggi
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