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Hallo Biggi, mein Sohn ist jetzt 3 ½ Monate alt. Bis jetzt habe ich voll gestillt. Seit ca. 3 Wochen macht er aber Probleme. Angefangen hat alles damit, dass er in 14 Tagen nur 220g zugenommen hat, obwohl ich da noch den Eindruck hatte, dass er gut trinkt. Dann hat er entweder beim trinken oder sogar schon zu Beginn angefangen zu schreien und die Brust verweigert. Der Kinderarzt konnte keine Krankheitszeichen finden und meinte dass die Milch nicht mehr ausreicht und ich zufüttern sollte. Erst habe ich das noch gelassen und es mit 6 Mahlzeiten pro Tag versucht. Dabei hat er in einer Woche 290g zugenommen. Aber in der folgenden Woche hat er eines Abends ganz die Brust verweigert und als ich abpumpen wollte war kaum Milch da (vielleicht 20 ml). Also habe ich ihm eine Flasche gemacht. Das ging dann jetzt jeden Abend so. In der Nacht und am Tag konnte ich noch relativ gut stillen, wobei die Milch gegen Nachmittag/Abend immer weniger wird. Woran liegt das denn nur? Ich möchte so gern noch weiter stillen. Jetzt will ich versuchen, ihn alle 2 Stunden zu stillen um so die Milchproduktion zu steigern. Was meinst du dazu? Bitte antworte schnell, wenn du kannst.
? Liebe Chrissi, bei einem drei Monate alten Baby ist eine Gewichtszunahme von 220 g in zwei Wochen vollkommen in Ordnung und sicher kein Grund sich Sorgen zu machen, dass das Kind nicht genügend Nahrung bekommt. Außerdem ist es normal, dass es Schwankungen in der Gewichtszunahme gibt, denn Kinder nehmen nicht gleichmäßig sondern in Schüben zu. Wahrscheinlich ist dein Sohn zum einen nun in einer Phase, in der er die Welt zu entdecken beginnt und deshalb leicht ablenkbar ist und weniger gut an der Brust trinkt (dafür spricht auch, dass es nachts deutlich besser geht) und zum anderen kann es sein, dass bei ihm gerade die Zähne in den Kiefer einschieben, was vielen Kindern sehr unangenehm ist, so dass sie Probleme an der Brust machen. Versuche dir jetzt einmal richtig viel Ruhe zu gönnen und versuche dich zu entspannen. Deiner Beschreibung nach zu urteilen besteht keine unmittelbare Gefahr für dein Kind und deine Sorge und Anspannung ist zur Zeit das Hauptproblem, da dieser Stress den Milchspendereflex negativ beeinflusst. Lege dein Kind häufig an und achte dabei auf eine gute Stillposition und gutes Ansaugen. Leg die Füße hoch und stell dir etwas Schönes zu trinken neben dich (einen Tee, den Du gerne magst oder einen schönen Saft mit (Mineral)wasser). Falls Du einen Geburtsvorbereitungskurs besucht hast, erinnere dich an die Entspannungsübungen, die dort geübt wurden und wende sie ganz bewusst beim Stillen an. Achte darauf, dass Du einigermaßen ausgewogen isst (kohlenhydratreiche Kost hat einen positiven Einfluss auf die Milchbildung) und entsprechend deinem Durstgefühl trinkst. Und nochmals ganz wichtig: versuche keinen Stress an dich heranzulassen. Je ruhiger Du wieder werden kannst, um so eher wird auch dein Kind sich wieder beruhigen und wieder zu seinem gewohnten Trinkverhalten zurückkehren. LLLiebe Grüße Biggi
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