Frage im Expertenforum Stillberatung an Kristina Wrede:

Stillmahlzeiten und Beikost

Frage: Stillmahlzeiten und Beikost

Sybfrog

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Hallo, der Tag meiner Tochter(8 Monate alt) sieht mittlerweile so aus: Zwei Stillmahlzeiten (direkt nach dem Aufstehen und dann noch einmal), dann isst sie ein halbes Gläschen Obst Getreide Brei (den selbst gekochten verschmäht sie), dann Mittagsbrei, dann noch mal ein halbes Gläschen Obst Getreide Brei, dann ab und zu eine Stillmahlzeit je nach Zeit und abhängig vom Schlaf etc, dann Abendbrei mit 200ml Vollmilch und vorm Schlafen gehen noch eine Stillmahlzeit.Nachts schläft sie schon seit längerem durch und benötigt derzeit keine Milch. Über den Tag verteilt schafft sie ca.150ml Wasser, manchmal auch 200ml. Vor der Beikosteinführung habe ich sehr oft gestillt, meistens stündlich bis 1,5 Stunden.Deshalb biete ich ihr zweimal am Tag den Obst Getreide Brei an, da es mir einfach eine Erleichterung schafft und sie nimmt es gut an. Da sie schon von Geburt an eher ein Leichtgewicht ist, "dürfte" sie auch jeweils ein ganzes Gläschen essen aber sie schafft immer nur ein halbes. Mittags und abends isst sie normalerweise alles auf. Nun meine Fragen : 1. Sind die Stillmahlzeiten (3-4) ausreichend für das Alter? Könnte ich auch noch reduzieren bzw wieviel Stillmahlzeiten brauchen sie in diesem Alter? Ich mache mir teilweise Sorgen ob sie zu wenig Flüssigkeit bekommt?! 2. Bis zum ersten Lebensjahr benötigen sie ja Muttermilch oder Flasche..Wie geht es dann weiter? Wieviel Wasser sollten sie dann trinken wenn sie wirklich weder Muttermilch noch pre Nahrung bekommt? 3. Ich habe ihr ja ab der BeikostEinführung immer Wasser angeboten (5.Monat). Jetzt meinte eine Bekannte,dass Wasser so früh nicht erlaubt ist. Stimmt das? 4. Dürfte ich ihr zwischendurch mal ein Hirsekringel oder ein BabyKeks anbieten? Um zb zum Abendbrei den Hunger zu überbrücken oder wenn wir jetzt unterwegs wären? Vielen lieben Dank für Ihre Bemühungen und viele Grüße!


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Liebe Sybfrog, die fehlende Prallheit der Brüste bedeutet, dass sie sich an den verminderten Bedarf angepasst haben. Du kannst, wenn du möchtest, noch viele Monate weiterstillen. Was den Flüssigkeitsbedarf deiner Maus betrifft: Solange ihre Fontanelle nicht eingesunken ist, ihr Stuhl nicht harte Kugeln, die Haut nicht schlaff und un-elastisch und sie genügend nasse Windeln hat sollte alles ok sein. Ich kenne diese Unsicherheit noch so gut - sie war aber tatsächlich nur aus meiner eigenen Angst heraus geboren. Aber das Wasser in diesem Alter nicht erlaubt sei ist absoluter Unsinn! Biete es ihr an, wann immer du magst, aber dräng es ihr nicht auf. Sie weiß schon, was sie braucht. Zusammen mit dem Milchbrei sollte es schon noch genügen mit den Stillmahlzeiten. Es kann auch gut sein, dass sich die Häufigkeit wieder verändert und zunimmt. Ob du das Stillen weiter reduzierst ist deine persönliche Entscheidung. Wenn du es tust, wird sie mehr künstliche Milch oder Vollmilch brauchen. Hirsekringel oder Babykekse: Ich würde ihr nichts geben, in dem Zucker, Glukose oder einer der anders deklarierten Zuckerstoffe enthalten ist. Warum nicht ein Stück Apfel, Birne, Banane, Avocado, Kartoffel, Karotte, Gurke usw? Lässt sich auch alles gut in Fingerfood-Stücke vorbereiten und mitnehmen ;-) Lieben Gruß, Kristina


Sybfrog

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Jetzt habe ich noch etwas vergessen. Seit paar Tagen sind meine Brüste in der Früh nicht mehr "prall". Bedeutet das einfach nur, dass sich die Milchmenge angepasst hat oder dass ich bald keine Milch mehr habe? Danke nochmal


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