Mitglied inaktiv
Hallo, leider stille ich meinen Sohn ( 4 Wochen) seit Geburt an mit Stillhütchen, ich habe nun versucht die wieder weg zu bekommen, aber ohne Erfolg. Er verweigert die Brust ohne Hütchen und schreit wie am Spiess. Bei der Ärztin ( die eine Stillberaterin ist) hat es allerdings beim anlegen ohne Hütchen so einigermassen geklappt, aber zuhause komme ich damit nicht zurecht und benütze dann weiterhin Hütchen, weil ich ehrlich gesagt nicht die Nerven habe das Geschreie und die Abwehr zu ertragen. Ich kann doch nicht ewig lange zu der Beraterin rennen. Mit Hütchen trinkt er sehr zufrieden, saugt auch sehr stark, manchmal trinkt er bis zu einer Stunde so dass mir meine Brustwarzen dann schon so wehtun ( trotz Hütchen) so dass ich ihm eine Flasche mit PRE Nahrung geben muss, weil er nur am weinen ist und auch erst aufhört wenn er noch was bekommt ( dann schläft er auch ein). Ich habe nach einer Stunde stillen auch versucht mit der handpumpe zu sehen ob überhaupt noch was in der Brust ist ( und das ist dann nicht mehr der fall). Ich hoffe durch meine Zwiemilchernährungsmethode und Stillhütchen noch einige Wochen so weitermachen zu können. Wie stehen die Chancen bei einem Kind das sehr kräftig saugt ??? Und noch eine Frage, ich stille hauptsächlich auch deswegen weil es heisst Muttermilch sei auch eine Prophylaxe gegen den plötzlichen Kindstod vor dem ich wahnsinnige Angst habe, wie siehst du das ?? Habe ich diese Prophylaxe auch durch Zwiemilchernährung ?? Gruss Tonia
? Liebe Tonia, so wie Sie es beschreiben, habe ich den Eindruck, dass ein Saugproblem vorliegt, denn „kräftiges" Saugen, so dass die Brust weh tut (ob mit oder ohne Hütchen tut in diesem Fall nichts zur Sache) klingt nicht nach korrektem Saugen. Das Sinnvollste was Sie tun können, ist, dass Sie doch wieder zu ihrer Stillberaterin gehen und sich dort so lange zeigen lassen und zu Hause üben, wie Ihr Kind korrekt angelegt wird und korrekt saugt, bis es klappt. Alles andere wird über kurz oder lang nur zu noch mehr Frust führen. Sie müssen nicht „ewig lange" zu der Stillberaterin, sondern nur so lange, bis das Problem gelöst ist. Allerdings habe ich den Eindruck und ihre letzte Bemerkung bestärkt mich da noch, dass Sie nicht wirklich stillen wollen. Sicher hat das Stillen viele gesundheitliche Vorteile und es gehört mit zu den Maßnahmen, die als Prophylaxe gegen den Plötzlichen Kindstod empfohlen werden. Aber eine Frau muss stillen wollen, von sich aus und nicht nur, weil sie sich davon bestimmte Vorteile erhofft. In wie weit auch eine Zwiemilchernährung das Risiko des Plötzlichen Kindstodes verringert, kann ich nicht sagen. Ich kenne keine Statistiken dazu und selbst wenn ich diese kennen würde, würde das für den Einzelfall nicht wirklich helfen. Ich kann Ihnen wirklich nur wärmstens ans Herz legen, sich nochmals von der Stillberaterin direkt vor Ort helfen zu lassen. LLLiebe Grüße Biggi Welter
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