Mitglied inaktiv
Liebe Biggi! Meine Tochter ist jetzt 7 Monate alt und wurde bisher voll gestillt. Ich fange jetzt mit den ersten Lšffeln Karottenmus an. Immer wieder wird sowohl im Zusammenhang mit Stillen als auch mit der BeikosteinfŸhrung von soundsoviel Milchmahlzeiten gesprochen, die ein Baby tagsŸber zu sich nimmt. Bei Jule war das nie der Fall. Sie hat sich ganz selten an den 3- bis 4-Stunden-Rhythmus gehalten. Sie will meist viel šfter trinken. Beim Vollstillen habe ich mir darŸber keine Gedanken gemacht, sondern einfach meiner Tochter die Regie Ÿberlassen. Kann ich bei der Beikost weiter so verfahren, dass ich sie stille, wenn sie mir Zeichen gibt, dass sie an die Brust mšchte oder muss ich sie auf eine bestimmte Anzahl von Brustmahlzeiten bringen? Und noch eine Frage zur Kuhmilch: Ich habe Neurodermitis und mšchte Jule mindestens im ersten Lebensjahr ohne Kuhmilch (und auch ohne Sojamilch) ernŠhren. Wie mache ich das denn mit dem Abendbrei? Kann ich da HA-Milch nehmen oder muss ich da vorher den Kinderarzt konsultieren? Danke vorab fŸr Deinen Rat und eine gute Zeit Karin
? Liebe Karin, auch ab Einführung der Beikost kann, darf und sollte das Kind weiterhin nach Bedarf gestillt werden und auf diese Weise wird dann in aller Regel auch der Milchbedarf des Kindes weiterhin gedeckt. Solange dein Kind ausreichend oft gestillt wird, braucht es keine andere Milch und auch keinen Milchbrei. Du kannst schlicht und ergreifend einen milchfreien Brei anbieten oder, wenn Du unbedingt einen Milchbrei geben magst, kannst Du diesen auch mit abgepumpter Muttermilch zubereiten. Das heißt, wenn Du deine Tochter im Alter zwischen sieben und neun Monaten noch mindestens dreimal und ab neun Monaten noch mindestens zweimal innerhalb von 24 Stunden stillst, dann dürfte die Muttermilch ausreichen, um den sogenannten Milchbedarf zu decken. Generell kann deine Tochter jedoch weiterhin nach Bedarf gestillt werden, gleich wieviel Beikost sie bekommt oder wie alt sie ist. LLLiebe Grüße Biggi
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