huepfdohle
Liebe Stillexperten, heute plagt mich mal wieder ein Problem, das ich fast wöchentlich für 2-3 Tage habe. Ich habe mal wieder einen fiesen Milchstau. Immer an der gleichen Stelle. Bisher hält es sich noch in Grenzen, es liegt gerade eine Wärmflasche auf, aber ich fürchte mich schon vor den kommenden Stunden, es schmerzt schon und Knoten sind zu ertasten.... Ich weiß einfach nicht was ich falsch mache. Ich habe mir schon angewöhnt IMMER mit dieser Seite zu beginnen, damit sie auch entleert wird, aber immer wenn sich meine Brust (und BW vom Dauernuckeln, wegen häufigen Anlegens) erholt hat, beginnt das ganze von Vorne. Ist zwar nie eine Mastitis geworden, zum Glück, aber es schmerzt schon.. Austreichen hilft nie was, da läuft nichts. Massieren hilft nur bedingt... Was kann ich tun, auch vorsorglich, damit sich das nicht ständig wiederholt, bin schon am verzweifeln, morgen stehen auch noch Familienfeierlichkeiten an.. Wäre toll wenn Ihr ein paar hilfreiche Tipps hättet, LG
Kristina Wrede
Liebe huepfdohle, chronisch gestaute Milchgänge lösen sich unter Umständen, wenn Frau alle Fette, die sie zu sich nimmt durch mehrfach ungesättigte Fette ersetzt und zusätzlich pro Tag einen Esslöffel flüssiges Lecithin einnimmt. Die Einnahme von Vitamin C kann ebenfalls helfen. Wenn ein Milchstau auftritt, dann wird aus irgendeinem Grund die Entleerung der Brust an dieser Stelle blockiert. Ist es immer die gleiche Stelle, dann können dafür anatomische Gründe verantwortlich sein (z.B. eine vorangegangene OP oder Verletzung), es kann aber auch sein, dass frau tatsächlich nachts ungünstig liegt oder aber es drückt zum Beispiel der Büstenhalter, oder der Gurt einer Tragehilfe oder eines Rucksacks immer an der gleichen Stelle und verursacht so das Problem. Immer wiederkehrende Milchstaus können aber auch oft ein Hilferuf sein, denn der Körper reagiert an seinem schwächsten Punkt und der ist bei einer stillenden Frau häufig die Brust. Es muss noch nicht einmal so sein, dass die Mutter den Stress, der auf ihr lastet als solchen wahrnimmt, aber er kann dennoch existieren. Deshalb könnte es, auch dir, helfen einen Gang zurückschalten, in hineinhören, wie man sich fühlt und ob einen etwas belastet oder bedrückt. Und ganz wichtig: regelmäßig etwas für sich selbst tun, Möglichkeiten der Erholung finden und nicht vergessen, dass eine Mutter auch ein MENSCH ist. :-) Ich hoffe, meine Antwort hilft dir weiter. Lieben Gruß, Kristina
huepfdohle
Hallo Kristina, Danke für Deine Antwort. Das mit den muFS und dem Lecithin ist mir neu, das könnte ich mal ausprobieren, danke. Obwohl mir neulich empfohlen wurde genau die muFS versuchen wegzulassen, da meine abgepumpte und wieder aufgetaute Mumi ungenießbar ist. Es wurde neben der Lipase eine Fettoxidation vermutet, die die Milch schlecht riechen und schmecken lässt. Aber werde es mal beobachten. Hauptsache es hilft....:-) Vielen lieben Danke huepfdohle
Kristina Wrede
Liebe huepfdohle, vielleicht hilft dann zumindest das Lecithin! Lieben Gruß, Kristina
Liebe australia1, das ist eine schwierige Situation und ich kann deine Verunsicherung sehrt gut verstehen. Chronisch gestaute Milchgänge lösen sich unter Umständen, wenn Frau alle Fette, die sie zu sich nimmt durch mehrfach ungesättigte Fette ersetzt und zusätzlich pro Tag einen Esslöffel flüssiges Lecithin einnimmt. Die Einnahme von Vitamin C kann ebenfalls helfen. Wenn ein Milchstau auftritt, dann wird aus irgendeinem Grund die Entleerung der Brust an dieser Stelle blockiert. Ist es immer die gleiche Stelle, dann können dafür anatomische Gründe verantwortlich sein (z.B. eine vorangegangene OP oder Verletzung), es kann aber auch sein, dass frau tatsächlich nachts ungünstig liegt oder aber es drückt zum Beispiel der Büstenhalter, oder der Gurt einer Tragehilfe oder eines Rucksacks immer an der gleichen Stelle und verursacht so das Problem. Immer wiederkehrende Milchstaus können aber auch oft ein Hilferuf sein, denn der Körper reagiert an seinem schwächsten Punkt und der ist bei einer stillenden Frau häufig die Brust. Es muss noch nicht einmal so sein, dass die Mutter den Stress, der auf ihr lastet als solchen wahrnimmt, aber er kann dennoch existieren. Deshalb könnte es, auch dir, helfen einen Gang zurückschalten, in hineinhören, wie man sich fühlt und ob einen etwas belastet oder bedrückt. Und ganz wichtig: regelmäßig etwas für sich selbst tun, Möglichkeiten der Erholung finden und nicht vergessen, dass eine Mutter auch ein MENSCH ist. :-) Ich hoffe, meine Antwort hilft dir weiter. LLLiebe Grüße, Biggi
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