Dani173
Hallo Frau Welter, Mein Sohn ist morgen 13 Wochen alt und Stille ihn nach Bedarf. Doch leider liefen die letzten Wochen nicht ganz so dolle. Da ich anfangs noch abgepumpte habe, um ihm wenn wir unterwegs waren die Flasche zu geben, (wir waren für 14tage im Urlaub und viiiiel unterwegs) wollte er irgendwann nichht mehr die Brust. Als ich selbst die eingefrogene Milch schon *verfüttert* hatte, musste ich mir was einfallen lassen damit er die Brust wieder wollte. Also hab ich mir stillhütchen gekauft, damit er dieses Kunststoffgefühl hat und denkt "ich sei ne Flasche" :)) hat auch gut geklappt. Jetzt trinkt er wieder problemlos an der Brust. Mal alle 2 Stunden und mal auch erst alle 4 Stunden. Wieviel ml weiß ich leider nicht. (die abgepumpte Milch waren pro Mahlzeit immer so ca 90ml und da war er 7 Wochen alt) Er ist aber auch seeehr schmal. Er trägt teilweise noch Größe 56. Die Sachen sind zwar meist zu kurz an armen und Beinen, aber die 62er Sachen sind ihm einfach viiiel zu breit. Ich Stille ihn abends das letzte Mal zwischen 22 und 23 Uhr und dann schläft er durch bis morgens um 6uhr. Um diese Zeit ist meine rechte Brust immer kurz vorm explodieren und läuft auch meist schon aus. (Habe komischerweise seit der Geburt des kleinen in der rechten Brust mind doppelt so viel Milch wie links) Aber über den Tag hinweg wird es immer weniger, sodass ich nach dem 22 uhr stillen meist noch eine 60ml Flasche fertig machen muss, weil er sonst nicht satt ist. Habe mit dem zufütter angefangen, weil er dann immer die Brust angeschriehen hat wenn nix mehr kam. Hab mir dann vor 2 wochen eine tragbare (kann man in der BH stecken) elektrische milchpumpe gekauft, um die milchProduktion mal etwas anzukurbeln. Das hat nur bewirkt dass ich morgens noch mehr hatte als eh schon. Aber abends bleibt die Brust leer. Haben sie da irgendwelche Tipps, wie ich bei jeder Mahlzeit gleichmäßig viel Milch in der Bust habe, damit mein schatz zu jeder Zeit nur von meiner Milch satt wird? Liebe Grüße Daniela mit Jay
Liebe Daniela mit Jay, die Vorstellung, dass die Brust (ähnlich wie eine Flasche) nach dem Stillen leer ist und erst wieder aufgefüllt werden muss, ist so nicht richtig. Zwar wird zwischen den Stillmahlzeiten Milch produziert, der Hauptanteil der Milch wird jedoch erst während des Stillens gebildet. Das Saugen des Kindes gibt das entsprechende Signal zur Milchbildung, der Milchspendereflex wird dann ausgelöst. Deshalb ist es auch falsch zwischen den Stillmahlzeiten eine längere Pause einzulegen, damit sich die Milch in der Brust sammelt, sondern es muss häufiger angelegt werden, um die Milchmenge zu steigern. Wird in dieser Situation zugefüttert, wird der Brust kein erhöhter Bedarf signalisiert und die Milchmenge kann sich auch nicht auf den erhöhten Bedarf einstellen. Das Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage wird gestört und es kann der Beginn eines unfreiwilligen Abstillens sein. Darum raten wir erst dann zur Gabe von künstlicher Milch, wenn keine andere Maßnahme geholfen hat - oder das Kind deutlich zu wenig zugenommen hat! Je mehr Du nun also zufütterst, um so weniger Bedarf wird gemeldet und die Milchmenge geht weiter zurück. Vielleicht kannst Du ja ein paar „Stilltage“ einlegen, das heißt Du legst Dich mit Deinem Baby ins Bett und kümmerst Dich ausschließlich um Dein Baby und das Stillen. Wie gedeiht denn Dein Baby? Hier einmal die Kriterien für ein gut gedeihendes Baby: o mindestens fünf bis sechs nasse Wegwerfwindeln hat (um zu sehen wie nass "nass" ist, kannst Du sechs Esslöffel Wasser auf eine trockene Windel geben). Diese Regel gilt aber nur für voll gestillte Kinder, das heißt das Baby bekommt nichts außer Muttermilch (kein Wasser, Tee, Saft usw.). o in den ersten sechs Wochen täglich mindestens zwei bis vier Stuhlentleerungen (später sind seltenere Darmentleerungen normal) o eine durchschnittliche wöchentliche Gewichtszunahme von mindestens 150 g pro Woche ausgehend vom niedrigsten Gewicht Vom vierten bis sechsten Monat verlangsamt sich die Gewichtszunahme gewöhnlich auf 85 bis 142 Gramm pro Woche, im Alter von sechs Monaten bis zwölf Monaten verringert sie sich auf 42 bis 85 Gramm wöchentlich. Diese Angaben bedeuten aber nicht, dass jedes Kind kontinuierlich jede Woche diese Grammzahl zunehmen muss, sondern, dass im statistischen Mittel solche Werte erreicht werden. o eine gute Hautfarbe und eine feste Haut, o Wachstum in die Länge und Zunahme des Kopfumfangs o ein aufmerksames und lebhaftes Verhalten des Babys in den Wachphasen. Ich freue mich auf Deine Antwort, bis dahin einen lieben Gruß Biggi
Dani173
Sorry fürs verspätete Antworten. Ich habe meinen Sohn immer und immer wieder angelegt, aber ihm hat es einfach nicht gefallen wenn er zu stark und zu lange saugen musste... Dann war er nach ner gewissen Zeit nur noch am schreien und ist dann irgendwann völlig erschöpft w@hrend dem schreien eingeschlafen. Also hat ich die "anstrengende" letzte Mahlzeit durch die Flasche ersetzt, damit er dann gesättigt schlafen konnte. Windeln hat er gerade so 6 nasse am Tag. Stuhlgang hat er nur einmal am Tag und das auch nur wenn ich ihn am Abend vorher die Flasche gegeben habe. Wenn er paar Tage keine Flasche bekommt, hat er in dieser Zeit meist garkeine Stuhlgang. Er ist nun 64 cm und wiegt heute 6010g. Vor 3 Tagen hat er 6090g gewogen. Hat also leider etwas abgenommen. Ist aber sonst noch seehr munter und strampelt extrem viel. Lachen kann er auch noch sehr gut
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